Schlicht aber gerecht!

Lange lag Euer Lieblingsblog brach, Arbeit, Urlaub, Hochzeit, Trauzeugentätigkeiten und Schulfest verhinderten zwar eine zeitnahe Aufarbeitung der fußballerischen Ereignisse rund um den Ballspielverein, hielten uns aber nach wie vor nicht davon ab, alle wichtigen und unwichtigen Spiele zu besuchen.

Leider müsst ihr an dieser Stelle auf Perlen wie die Einweihung des Schwimmbades Essen, ein Hallenturnier mit einem wirklich hervorragendem Renner und die diversen Partien seit dem Auswärtsspiel in Manchester verzichten, aber dafür entschädigt Euch hoffentlich ein gewohnt sachlicher Bericht über das Auswärtsspiel in Donezk.

Geplant wurde die Reise bereits im vergangenen Jahr, natürlich standesgemäß direkt nach der Auslosung und parallel zur standesamtlichen Hochzeit des beliebten Familienfettlings, vom kompetenten Reiseleiter #Biergerdi. Noch bevor die diversen Charterflüge feststanden, hatte sich eine illustre Reisegruppe bei der bichschen Lieblingsairline Ukraine International eingebucht und vorbehaltlich eines Reisepasses für BVB-Fan Neuling Horst-Kevin stand einem weiteren Abenteuer nichts mehr im Wege.

Am Dienstag morgen erwartete am Essener Kopfbahnhof der frisch geschmückte Rote Blitz mit seinem Steuermann #Biergerdi den klügsten Menschen der Welt, FCU Ben und die beiden Wissenschaftsbichs, um die erste Etappe zum verschneiten Frankfurter Flughafen zu bewältigen. Getreu dem bekannten Motto „fette Raucher nach vorn“ gestaltete sich die erste Etappe bis zur Ruhrtalbrücke gewohnt souverän. Dort büßte der rote Blitz zur Freude der weiteren Verkehrsteilnehmer dann leider seinen neuen Kopfschmuck ein, was aber unsere eigene Schuld war, schließlich wurde Herwigs Vorschlag, mit geöffneter Motorhaube die Reise zu bestreiten, konsequent ignoriert. Schnell die anderen Autofahrer mit Rauchzeichen auf die potentielle Gefahr aufmerksam gemacht und weiter ging die wilde Fahrt. Der schlauste Mensch der Welt nutzte die kreative Atmosphäre („Unser Verein“) im Heck des Fahrzeuges und sorgte noch en passant für eine günstige Parkgelegenheit und schon erreichten wir das Rockerparadies in der Nähe des größten deutschen Airports.

Eine humorvolle Shuttle Fahrt später kam es dann zum ersten Aufreger des Tages, als Horst-Kevin den anwesenden Fans die Wartezeit am Schalter verkürzen wollte und vorschlug, das erste Dosenbier des Tages zu konsumieren. Tatsächlich wagte es der leicht angeschlagene Fettling, das Angebot abzulehnen, was für haltlose Spekulationen der Reisegruppe und regen Nachrichtenverkehr in die Heimat sorgte. Skandalös. Einen Verbündeten fand Herwig glücklicherweise in dem extrem gelassenen Steward am Check In, der den Gerstensaft sowieso untersagte und sogar willkürlich als Ausschlussgrund für den Flug titulierte. Klar, dass sich die #Biergerdi Mentalität diesen Schikanen nicht unterwirft und dementsprechend noch weitere köstliche Biere zu absolutem Schnäppchenpreisen konsumiert wurden.

Der Flieger selber war dann erstaunlich leer, so dass wir alle genügend Platz hatten und uns in den kommenden 2,5 Stunden der Welt des Pennematzes, des Rotweins, der Erdnüsse zu vorzüglichen Gramm-/Leistungsverhältnissen oder unserer Sammelleidenschaft äußerst wertvoller Oi!-CDs widmen konnten. Die weiche Landung im Nebel wurde dann auch von den Insassen zur Freude des #Biergerdis mit Applaus gewürdigt, wobei ich bei allem Fremdscham zugeben muss, dass mir als Pilot aufgrund der widrigen Wetterverhältnisse schon ein bisschen mulmig zumute gewesen wäre.

In Kiew begrüßte uns dann neben der typischen Ostblock Tristesse auch unsere Freunde der Einreisebehörde, aber wider Erwarten hatte wir alle innerhalb weniger Minuten unsere Einreisestempel. Mittlerweile war auch der Familienfettling auf wundersame Weise genesen (was 180 Minuten so ausmachen können, überrascht nicht nur Euch Leser…), so dass die ersten Bären unter den Einheimischen verteilt wurden und einem zünftigem Gelage vor der Sicherheitskontrolle nichts im Weg stand. Zu unserer Freude gesellte sich auch der verlorene Sohn aus Thailand zu unserer Reisegruppe, der erfreulicherweise noch genauso verwirrt wie immer ist. Man würde sich nicht wundern, wenn er eines morgens erneut sein Frühstück mit dem heiligen Gerhardis einnehmen würde.

Nachdem wir doch irgendwann die vermeintlich letzte Zigarette konsumiert hatten, mussten wir die Beine in die Hand nehmen, um noch rechtzeitig am Gate für den Anschlussflug nach Donezk zu sein. Im Bus Richtung Maschine stellten wir dann allerdings fest, dass wir es tatsächlich im winzigsten Terminal aller Zeiten geschafft hatten, den #Biergerdi aus den Augen zu verlieren. Bevor wir aber in Panik geraten mussten, erschien er fröhlich singend (das Lied ist jetzt auch in der i-Button App verfügbar) mit einem frisch gezapften Pils in den Händen im Bus und verkündete, dass er noch eben im geheimen Raucherbereich nun die wirklich letzte Zichte geraucht habe.

Auch auf Inlandsflügen lassen sich die Piloten der Ukraine International nicht von so Banalitäten wie dichtem Nebel abschrecken und so starten wir bei extrem widrigen Verhältnissen gen Osten. Allerdings konnten wir nun bei der Besatzung erste Ausnahmeerscheinungen beobachten und auch #Biergerdi gab sich einem ausgedehntem Power Nap hin. Genauso unspektakulär wie der Flug gestaltete sich auch der Flughafen in Donezk, dessen Bierbude allerdings erstmals auf der Reise mit echten osteuropäischen Preise Pluspunkte sammeln konnte. Dank einem bekannten Poeten der Dortmunder Fanszene („Hafen =…“) stand für unsere Reisegruppe bereits ein im Vorhinein gebuchter Shuttle Bus zum Hotel bereit, so dass wir gekonnt die Feilscherei mit der allgegenwärtigen Taximafia umgehen konnten.

Das Hotel selber entpuppte sich als wirklich noble Luxusbude, das nach einigem Hin und Her auch unsere Buchungsbestätigung akzeptieren wollte. Leider bekamen wir zwar die gewünschten Doppelzimmer, die aber über jeweils ein Doppelbett verfügten. Pech für Horst Kevin, der sich seine Matratze nun mit dem sympathischen Herwig teilen durfte, zu dessen Vorzügen neben seiner voluminösen Leibesfülle auch die Kunst ausgedehnter Schnarchkonzerte zählt. Immerhin schafften wir es dank äußerst diplomatischen Geschick der wohlgerundeten Rezeptionistin (#Aufschrei, #WerderInnen) noch für alle Mann ein köstliches Frühstück am nächsten Morgen aus den Rippen zu leiern.

Während es dem Großteil der anderen BVB Fans genügte mit den letzten Überbleibseln der Sponsoren und VIP Party die Hotelbar zu beehren, zog es unsere Reisegruppe noch in die triste Innenstadt, wo wir den erstbesten 24 Stunden Supermarkt beehrten und uns mit lokalen Köstlichkeiten eindeckten. Stilecht bei Nieselregen an einer überdachten Straßenbahnhaltestelle durften wir ein kulinarisches Highlight nach dem anderen erfahren, insbesondere die irrtümlich für Aioli gehaltene Paste aus Fischabfällen und die magere Pferdefleischsalami (ob die richtig etikettiert war?) werden für immer in Erinnerung bleiben. Absolut hervorragend! Unser Versuch den Nachgeschmack (und Durst) herunterzuspülen drohte zunächst kläglich zu scheitern, da wir in der Arbeiterstadt Donezk einfach kein Pendant der Arbeitergaststätten des Ruhrgebietes finden konnten. Aber aufgeben gilt bekanntlich nicht und so kontaktierte unser Diplomat #Biergerdi die nächstbesten Wodka trinkenden Passanten. Durch Rumschreien und Anfassen konnten wir so immerhin in Erfahrung bringen, wo sich der vom BVB als Treffpunkt ausgerufene Liverpool Pub befand. Schnell noch das Angebot, uns von der ebenfalls anwesenden jungen Dame gegen ein gewisses Entgelt begleiten zu lassen, abgelehnt und ab in das Donezker Nachtleben. Leider war auch hier gar nichts mehr los, einzig aus einem dubiosen Pokerschuppen schien das Licht noch auf den Gehsteig, was uns aber dann doch nicht überzeugen konnte.

Eigentlich hatten wir schon aufgegeben und waren wieder auf dem Heimweg zum Hotel, als wir auf der anderen Straßenseite zwei recht skurrile Gestalten beobachten konnten. Offensichtlich berauscht von der ukrainischen Landluft torkelten die beiden auf der Suche nach einem Taxi über den vierspurigen sowjetischen Prachtboulevard und geradewegs in unsere Richtung. Da wir einerseits die Gefahr lieben und andererseits auch schnell erkannten, dass beiden auf deutsch lallten, dachten wir uns, dass wir von den beiden zumindest noch einen Tipp bezüglich der weiteren Abendgestaltung erhalten könnten. Witzigerweise entpuppten sich die beiden bei näherem Hinsehen als nicht gänzlich unbekannte Vertreter der Dortmunder Fanszene, die uns mit Rat, Tat und ökotrophologischen Ratschlägen zu Verfüng stehen konnten. Komplettiert wurde die Szenerie dann noch von einem ukrainischen Schachtjor Fan, der allerdings schnell einsah, dass mit den beiden Ernährungswissenschaftlern nicht mehr allzuviel anzufangen war und stattdessen mit uns in die nächste Spelunke (die ich übrigens von Weitem noch für ein Sonnenstudio gehalten hatte) wankte. Dort ließen dann vier Fünftel von uns den Abend beim leckerem einheimischen Bier ausklingen, bevor es im Hotel ins gemütliche Doppelbett bzw. noch mehrere Male an die Hotelbar ging.

Am nächsten Morgen weckte uns zu nachtschlafener Zeit das Telefon,wo uns mitgeteilt wurde, dass wir tatsächlich frühstücken gehen konnten. Am Buffet trafen wir dann auch auf weitere BVB Fans, die durchaus von der vergangenen Nacht gezeichnet schienen. Manche hatten wohl ihr Hotelzimmer noch gar nicht von innen gesehen, dafür aber das komplette Bier an der Hotelbar verzehrt und die ein oder andere Flasche Wodka aus der Bar in den Frühstücksraum entführt. Nach leckerer Mahlzeit und der obligatorischen Frauentauschfolge sammelte sich unsere Reisegruppe zur Mittagszeit im Foyer, wo wir dann auch auf eine Abordnung aus dem Tagesflieger trafen. Von nun begleiteten uns neben den bekannten Bichumfeldlern Lord Izzlo und der Schmenkfahne auch der uns bis dato unbekannte Flötenpolierer und sein Kumpel. Diese glänzten dann noch durch Fachwissen und hielten einen nicht näher genannten Fan davon ab, eine exklusive „Tanzbar“ zu besuchen, da sich die „Tänzerinnen“ gerne mit K.O.-Tropfen statt Parfüm behelfen sollen…

Leider hatten die beiden keine Lust mit uns das Lenin Museum zu besuchen, so dass wir auf weitere Perlen der Weisheit verzichten mussten. Vorbei an den empfohlenen Sehenswürdigkeiten (Klotz von Donezk, alter Klotz von Donezk, Donezker Klotz 21) passierten wir die diversen Lenin Denkmale und erreichten schlussendlich das Wahrzeichen der Stadt, eine weitere – zugegebenermaßen riesige – Lenin Statue. Das zu besuchende Museum entpuppte sich glücklicherweise als Kneipe im englischen Stil, so dass wir es uns an der Bar gemütlich machten und dank freiem WLAN die Handys zum glühen brachten. Wäre ja auch zu doof, sich miteinander zu unterhalten, wenn man sich einfach die ganze Zeit schreiben kann. Zwei Bier später entschieden wir, dass wir den ukrainischen Vorbericht sowieso nicht verstehen und entschlossen noch ein Häuschen weiterzuziehen. Während die Hälfte gerne den imaginären Hafen der Stadt besuchen wollte, entschied sich ein kleiner Teil noch eine im Facebook beworbene Karaoke Bar aufzusuchen. Aufgrund der vorherrschenden alkoholgeschwängerten Stimmung wurde das Vorhaben aber abrupt beendet und am Fluss Kalmius trafen wir wieder auf den Rest der Reisegruppe. Dort verschlug es uns dann in eine Taverne am Ufer, wo wir mehr oder minder erfolgreich versuchten uns die Bäuche mit örtlichen Spezialitäten vollzuschlagen. Trotz im Gegensatz zum Vorabend wirklich leckerem Essen, ließ die Größe der Portionen unglücklicherweise zu wünschen übrig. Scheinbar muss man hier jede Beilage einzeln bestellen, andernfalls erhält man nur ein Stück Fleisch und ein paar Salatblätter. Leider waren die Kellner zwar sehr bemüht, aber die Verständigung miteinander war wirklich suboptimal, vor dem nächsten Ukraine Besuch müssen wir dringend ein paar Brocken Russisch lernen.

Nach dem Essen oder einer etwas umständlichen Bezahlprozedur machten wir uns auf zum ausgerufenen Treffpunkt. Auf dem Weg dorthin suchten wir noch schnell einen Geldautomaten auf, um noch die nötigen Bären für den Rest des Tages einzusammeln. Dort hackten dann alle wieder auf dem FCU Fan rum, der leider niemanden beleidigen durfte – gemeiner Haufen, wo doch ausgerechnet Union Berlin das Sicherheitskonzept der geliebten DFL in allen Punkten abgelehnt hat. Kurz vor dem oben erwähnten Liverpool Pub mussten wir allerdings noch einmal rechts abbiegen, da eine Leuchtreklame uns in eine schicke Kellerbar lotste. Dort trafen wir auch auf äußerst frivole andere BVB Fans, mit denen Herwig gemeinsam zur Belustigung der Mitreisenden einen Mojito Cocktail zum Schnapperpreis verzehrte. Glücklicherweise konnte der tapfere Snör Bertram von Herwig selber informiert werden, bevor der Rest der Reisegruppe das wieder vorhandene Gratis WLAN ausnutzen konnte. Nachdem dann auch der FCU Fan von seinem Fototermin wieder da war, zahlten wir schnell und suchten noch einen nahgelegenem Supermarkt auf, um uns mit Proviant für die Rückreise einzudecken. Dies verstauten wir dann kompetent im Gepäckraum unseres Hotels bevor wir ebenso kompetent noch ein paar Bier in uns verstauten und die letzten paar Meter zum Stadion spazierten.

Das Stadion selber gilt Einheimischen zufolge als größte Attraktion der Stadt, was zweifellos viel über die Stadt selber aussagt. Für mich ist das Stadion ein typischer Kommerztempel mit beheizten Rängen und gänzlich ohne den Charme der klassischen Ostblockstadien. Leider scheint aber auch in der Ukraine der moderne Fußball (hier in Form der Europameisterschaft) angekommen zu sein, immerhin waren aber heute die Eintrittspreise im Gegensatz zu unserem Gastspiel in Lemberg mit sechs Euro äußerst human. Dementsprechend war das Stadion auch fast ausverkauft und wider Erwarten war die Stimmung auch gar nicht so übel wie befürchtet. Ähnlich wie in Lemberg war im ganzen Stadion ordentlich Alarm, auch wenn sich die Anfeuerung auf einfache aber brachiale Schlachtrufe konzentrierte. Der Gästehang konnte leider nicht an die Leistungen der anderen Europapokalauftritte anknüpfen, allerdings verhinderte auch das Verbot von Trommeln und Megaphon die Koordination der Gesänge, so dass wir oft eher im Kanon als gemeinsam sangen. Das Spiel wird ja sicherlich jeder von Euch mittlerweile gesehen haben, so dass wir uns eine gründliche Analyse an dieser Stelle sparen können. Die Ausgangsposition für das Rückspiel könnte auf jeden Fall schlechter sein und zumindest meiner Meinung nach hat sich die Mannschaft ordentlich präsentiert.

Erstaunlicherweise gab es nach dem Spiel nur eine wirklich kurze Blocksperre und abgesehen von der unverständlichen Eigenart der Miliz, alle nur durch einen winzigen Spalt im Zaun aus dem Stadion zu lassen, funktionierte der Abmarsch reibungslos und ohne Probleme erreichten wir wieder unser Hotel, wo wir auch die letzte Stunde vor Eintreffen unseres Shuttle Busses im kostenfreien WLAN vergammelten. Wie auf der Hinfahrt brachte uns ein erstaunlich moderner Reisebus zum Flughafen, der von unzähligen BVB Fans bevölkert wurde. Glücklicherweise fanden wir im Ankunftsbereich noch einige freie Sitzgelegenheit und alberten so vor uns hin, bevor Reiseleiter #Biergerdi uns äußerst kompetent in den Flieger eincheckte und endlich dem heilgen St. Pennematz huldigen konnte.

Glücklicherweise konnte ich in allen Flugzeugen und an allen Flughäfen von meiner eindrucksvollen Pennematzfähigkeit Gebrauch machen, so dass ich doch recht entspannt irgendwann in den Mittagsstunden wieder im verschneiten Frankfurt eintraf. Dort noch schnell ein Rentnerpärchen um den Schlaf gebracht, den roten Blitz bestiegen, eine Bank gegründet und das verlorene Schild gesucht, bevor eine weitere strapaziöse aber dennoch absolut denkwürdige Tour leider am Essener HBF zu Ende ging. Hoffen wir mal, dass wir noch mindestens eine tolle Tour gemeinsam bestreiten können, Istanbul soll doch immer eine Reise wert sind!

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