Ein geiler Abend in Köln!

Liebe Leser,

obwohl die Überschrift suggerieren möchte, dass es sich hierbei um einen Spielbericht des Spiels FCFCFCFC gegen den BVB handelt, ist dies wider Erwarten nicht der Fall. Keine Ahnung, was der fette Bich zur Zeit so treibt. Vermutlich ackert er wie eine Hafendirne in seinem neuen Job und kommt zu gar nichts mehr. Ihr müsst uns also diese Vernachlässigung des Kerngeschäfts verzeihen. Nun aber zum eigentlichen Thema dieses Artikels: Endlich mal wieder ein Konzertbericht! Denn gestern Abend machte die (in meinen Augen) großartige Band Dispatch auf ihrer allerersten Europatour in der Stadt, aus der die Scheiße vom Dom kommt, halt. Die drei Amerikaner, die eine Art „Rock-Reggae-Folk-Funk“ mit sozialkritischen Texten spielen, hatten ihre gemeinsame Karriere eigentlich bereits im Jahr 2004 mit einem Konzert vor 110.000 Zuschauern beschlossen, was zeigt, welchen Bekanntheitsgrad die Band in den Staaten genießt. Bis heute ist jedoch keines ihrer Alben in Deutschland veröffentlicht worden. Daher sollte das Konzert zunächst im kleineren Luxor stattfinden, wurde aufgrund der hohen Nachfrage jedoch in die Live Music Hall verlegt, welche dann auch gestern Abend ausverkauft war.

Während ihres zweistündigen Auftritts zeigte die Band eine Spielfreude und einen Spaß am eigenen Repertoire, wie ich es selten erlebt habe. Kein wichtiges Lied fehlte in der Setlist und die Songs wurden oft verlängert und das Publikum zum Mitmachen animiert, was von diesem gerne angenommen wurde. Höhepunkte waren sicherlich „The General“ mit einem unglaublich lauten Chor, „Flying Horses“ und eine Art Freesytle-Stück zu Beginn der zweiten(!) Zugabe, welches mit „Stand By You“ begann und mit einem Crowd-Surfing von Lead-Sänger Chad Urmston durch die gesamte Halle, kommentiert von Drummer Brad Corrigan, fortgesetzt wurde. Die Stimmung war durchweg großartig, so kam es zum Beispiel mehrere Male dazu, dass im Publikum Leute stehend auf den Schultern anderer tanzten, was glücklicherweise mal nicht von den Ordnern unterbunden wurde.

Einzige kleinere Schwächen waren meiner Meinung nach die langsameren Stücke, meist interpretiert von Brad Corrigan oder Pete Francis. Die Band ist eigentlich immer dann am Besten, wenn sie schnelle Reggae-lastige Stücke spielt, welche zumeist aus der Feder von Chad Urmston stammen. Man kann schon erkennen, weshalb sich die Band einst aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen über die musikalische Entwicklung trennte. Insgesamt war das Konzert jedoch einfach nur fantastisch und mit Sicherheit eines der Besten, die ich bislang genießen durfte.

Für alle, die das Konzert leider verpasst haben, gibt es jedoch auch eine gute Nachricht. Der WDR hat das gestrige Konzert für seine Sendung „Rockpalast“ aufgezeichnet. Es wird am 16.04.12 um 0:15 Uhr ausgestrahlt. Einige Informationen dazu, sowie ein Video von „The General“ und die Setlist findet man bereits hier. Zudem vom Abschiedskonzert aus dem Jahre 2004 eine DVD unter dem Titel „All Points Bulletin“ erschienen und ebenfalls sehr zu empfehlen. Außerdem möchten wir euch noch das folgende Video als Anspieltipp ans Herz legen. Vielleicht gefällt die Musik ja dem Einen oder Anderen:

 

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Ein Gedanke zu “Ein geiler Abend in Köln!

  1. DieTer-horSt (98 Jahre) schreibt:

    Was ist los Ihr ranzigen Bichfettlinge? Keine neue Hirnscheiße mehr? Mein Arbeitsalltag ist eine ganze Ecke langweiliger geworden, seitdem der Hauptfettling in Lohn und Brot steht.

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