München-geBicht

Aus dem medial gegebenen Anlass
Und einem enorm makaberen Spaß
Hat man den Paul jüngst engagiert
Dass er zur Winterzeit gastiert
Um uns vom Auswärtsspiel der Bundesliga
Aus der Landeshauptstadt von Bavaria
Einen Bericht möge verfassen
Für all jene, die das Spiel verpassen.

Denn was Terroristen fabrizieren
Können auch die Bichs kreieren
Um von ihren Missetaten zu berichten
Wie den nächsten Blog zu richten
Der sich anmaßt in KT-Manier
Zu kopieren die Bichs, aus purer Gier.
Unsren Zorn kann niemand dämpfen
Wir werden immer weiter kämpfen.

Folglich gesellte sich das Pinke Paulchen
Zu den sonst nur adipösen Eulchen
Um mit ihnen via Bus und Bahn
Stramm gen Süden wohl zu fahrn.
Und trotz der frühen Morgenstunde
War schon jetzt an jedem Munde
Das ein und andre Glas Bier und Wein.
Das sollte selbstverständlich sein.

Doch nicht irgendein Bier trinken all die Bichs
Nur Essener Heilwasser, sonst gar nichts.
Aus der Quelle von St. Auder
Kreiert von Händen fleißger Brauer
Wird dieser Tropfen wohl gereift
Zur kleinen Persönlichkeit geeicht.
Und zu der ganzen Brauerkunst
Gesellte sich der üblich blaue Dunst.

Schon früh erreichte uns die Kunde
und sie machte schnell die Runde
Das FC-Spiel stünd auf Messers Schneide.
Babak Rafati, gleich einer Trauerweide
Griff im schönen Köln am Rhing
Statt zur Pfeife nur zur Kling
Gleichwohl er wohl wieder patzte
das Spiel nun trotzdem platzte.

Hindurch den dichten Nebel
Erreichten wir trotz bekannter Regel
Recht zeitig schon das weite Rund
Statt wie üblich erst zu später Stund.
Was sich dann auf dem Rasen wohl vollzog
Was unsere Mannschaft dort an Fußball bot
Das war mal wieder richtig, richtig Klasse
Und verzückte auch die mitgereiste Masse.

Einige wollten gar frech nach Schlusspfiff fragen
Wann wir wohl zuletzt in München verloren haben.
Wähnt man sich noch immer fast im Traum
Und will den Zahlen nicht recht trauen.
Der forsche Grund aber war recht simpel
Weiß doch in Dortmund jeder Gimpel
Fans und Freunde, die an Pollakisurie leiden
Mussten München bisher leider meiden.

Für die meisten ging es dann gen Heimat schon zurück
Nicht jedoch für den Skibich, der musste noch ein Stück
Weiter Richtung schneebedeckter Alpen fahren
Um glatt die Chance am Schopf zu packen
In diversen Hütten zu versacken.
Den Rest jedoch sollte das nur kaltlassen
Wollte man die Erbsensuppe nicht verpassen.

Die anschließend süffige Rückfahrati
Entwickelte sich zur reinsten Raparty
Bei dem der ein oder andre Ex-Ruheständler
Seine Stimme lauthals erhob zum Wendler
Und auch der König, natürlich fotogen
Wird sich irgendwo bald wiedersehen.

Mit dem wirklich allerletzten Schlummertrunk
Erreichten wir dann Dortmund in der Dämmerung.
Weiter geht es dann kurzum
Dienstag nach Londinium!
Heute ist nicht alle Tage
Wir kommen wieder, keine Frage!

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