Im Südwesten nichts Neues

Endlich wieder Samstag, endlich wieder Fußball. Es ist doch schön, wenn der alte Trott einen wieder einholt und man schön englische Woche für englische Woche das Stadion besuchen kann. Heute ging es zu Hause gegen den VfB aus Stuttgart, immerhin den Meister der vorvergangen Spielzeit und wahrscheinlich der zweitgrößte Profiteur vom legendären 12. Mai.

Die illustre Reisegruppe, die sich also in frühen Morgenstunden Richtung Kreuzviertel begab, bestand aus den zwei Bichvierlingsbrüdern sowie einem guten Oberhausener Freund, dessen Geschichte vom Vorabend für den ein oder anderen Lacher sorgte, schließlich hatte er sowohl sein Handy als auch seine EC Karte verloren, natürlich völlig ohne berauschende Hilfsmittel…

An der bekannten Dortmunder Szenelokalität gabs ersteinmal eine Unterrichtseinheit für die Metros in Sachen Würfelstyle, bevor wir die gemütlichen Teil des Tages noch im Roten Erde Biergarten ausklingen ließen. Da wir erst um 15.15 im Stadion waren, entschieden sich Herwig und Kai-Uwe das Spiel aus der Südwestecke im Sitzen zu gucken und uns nicht auf die völlig überfüllte Südtribüne zu quetschen. War auch besser, Horst-Kevin wird wissen warum…

Zu allererst mußte sich nun eine gute Lüge ausgedacht werden, damit man auch mit dem Aufzug nach oben fahren kann. Kai-Uwe reagierte gewohnt pfiffig und behaupte einfach dummdreist, dass sein Fuß gebrochen sei. Der Ordner hatte sofort Mitleid und gewährte uns die Fahrt nach oben – easypeasy…

Wenn der BVB immer so spielen würde wie am vergangen Samstag als ich den gewohnten Platz in Block drölf tauschte, dann wäre ich sicherlich schon ab dem übernächtsten Heimspiel ;-(( Stammgast in der Ecke, denn Borussia legte sofort los wie die Feuerwehr. Weidenfeller konnte bereits in Anfangsphase die einzig aussichtsreiche Situation von Herrn Gomez vereiteln, bevor der heute bärenstarke Hajnal Borussia mit 1:0 in Führung brachte. Ganz anders als sonst, stellten sich die Borussen nun nicht der Führung einfach hinten rein, sonder stürmten die verbleibenden 80 Minuten munter weiter und gewannen schlußendlich hochverdient. Stellt sich nur die Frage, ob wir so gut, der Messias taktisch so ausgefuchst oder die Schwaben einfach nur schlecht waren…?

Immerhin macht das ganze nun Richtig Appetit auf die Fahrt nach Udine, bei dem vorgestrigen Ergebnis würden wir ja sogar in die Gruppenphase einziehen. Wir holen den U-U-efa Cup und wir werden Deutscher Meister. Selbst wenn wir wider Erwarten ausscheiden sollten, können wir uns trotzdem über dieses Highlight freuen, wir waren schließlich fünf Jahre nicht mehr in Europa unterwegs!

PS: Eigentlich wars das ja soweit für Samstag, sollte ich nicht noch kurz den armen, kranken Snör Bertram grüßen, hoffentlich geht’s Dir bald wieder besser!

PPS: Dem geneigten Fußballfan wird aufgefallen sein, dass der Titel nur bedingt den Tatsachen entspricht, und lediglich als Analogie zu einem bekannten Buch, ja Buch(!) gewählt worden ist. Genau der Intellektualität: Ficken Oi!

2 Gedanken zu “Im Südwesten nichts Neues

  1. WOLLSUFF schreibt:

    Wer for Heavens Sake ist denn büddeschön Snör Bertram? Mal so nebenbei gefragt, die Familie Bich ist obenrum aber auch nicht ganz auf dem Dampfer, wonnich?

    Ich spiel noch ne Runde Kiffel und vertreib mir die Zeit bis Partyevening auf der Maloche.

    Reinhaun
    Wolframsen

  2. WOLLSUFF schreibt:

    Ey Ihr Honks,

    two questions:

    1)
    Warum gebt Ihr meinen letzten Kommentar nicht frei? „FREIHEIT FÜR KOMMENTARE – GEGEN ADMIN-WILLKÜR!“

    2)
    Wann folgen die missing Berichte, Ihr Fuckingmistakes?

    CU in the Asi-Zug to Bremen
    Dem einen Bich much Fun in Emperorsloudern!

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