Bayern und der BVB – die Freundschaft

Am vergangenen Wochenende gastierten die deutsche Fußballmannschaft, die man auf der ganzen Welt kennt, und der Club, der hierzulande die Rekorde hält, im altehrwürdigen Westfalenstadion. Heimspiele gegen die Bayern könnten eigentlich immer die entspanntesten Partien sein, schließlich wäre man selbst im Falle einer zugegebenermaßen unrealistischen Niederlage nicht allzu enttäuscht, dominiert der FCB doch seit Jahren nach Belieben die Liga. Leider muss man jedoch im vorhergegangenen Satz den Konjunktiv verwenden, da sich auch nach Jahren im unteren Niemandsland der Bundesliga noch das Gros der sogenannten „Fans“ in Anführungszeichen als direkter Konkurrent der „BUYern oder Bauern“ sieht und statt mit Gelassenheit immer voller Neid gen München blickt.

Der bichige Teil des Wochenendes begann ungewohnter Weise schon am Freitag abend, als sich mal wieder der aktive Teil der Pennematzszene verabredete, um die kommenden schweren Fußballaufgaben zu besprechen. Dabei genossen wir den Anschauungsunterricht von Rot-Weiß Essen, deren Regionalligatruppe mal eben en Passant die Blauen mit 4:0 wegballerten und damit dem BVB ein gutes Vorbild abgaben, so sollte es immer aussehen. Auf Drängen eines gewissen Herren ohne Nachnamen durfte nach dem Spiel nicht wie gewohnt unsere Stammkneipe aufgesucht werden, stattdessen probierten wir einen neuen Laden, das Bullich, aus, dessen Ambiente aber niemandem so richtig zusagte, so dass ich bereits um 1.00 auf dem Matrazenhorchposten patrouillierte.

Samstag morgen, nach erholsamer Zeit im Pennematzland, fuhr mich Deutschlands und der Welt beste AutofahrerIN (…ja Korti) erstmal zum HBF, wo für ich mich noch einmal ausdrücklich bedanken möchte, ich hoffe ich finde eine ähnlich freundliche Wortwahl wie am Samstag morgen für dich…

Aufgrund eines administrativen Treffen unserer Fanbucharbeitsgruppe mußte ich bereits um 10.30 in Dortmund sein, weshalb mich einsam als einziger Bich auf dem Bahnsteig wiederfand. In Dortmund angekommen wurde schnell der arbeitsintensivere Teil des Tages erledigt, hoffentlich kommen wir mit unserer Arbeit schnell voran, bevor ich mich mit den anderen Honkitonks, unter anderem einem Bich, treffen konnte. Zeitnah ging es auch schon in Richtung Stadion, schließlich musste man sich auf die Suche nach einem Kärtchen für unseren Freund, Seriendarsteller und Flugkapitän Ben Jo Gerner machen, die offensichtlich doch recht viel Zeit in Anspruch nahm, so dass man Block Drölf erst pünktlich zum Einlaufen der Teams betreten konnte.

Besonders im Gedächnis bleibt wohl jedem Anwesenden die schönen Transparente im Block, die unsere kreuzsympathische KGaA nochmal darauf aufmerksam machen, dass egal wie lange ein Vertrag läuft, egal wie wieviele Millionen fließen, niemand von uns wird jeh den Namen unser Spielstätte vergessen. Wir wissen wie unser Zuhause heißt, hier im Westfalenstadion sind wir alle an den Fußball herangeführt worden, hier haben wir mit dem BVB gefeiert und getrauert, manch Träne der Freude oder Enttäuschung vergossen. Egal wie das Stadion „offiziell“ bezeichnet wird, wir alle werden dafür Sorgen das der richtige Name präsent bleibt, bei uns, in unseren Medien und vor allem in unseren Herzen. Bezeichnungen kann man beliebig ändern, der Name bleibt für immer. Für immer Westfalenstadion.

Sportlich gesehen gehen die Meinungen auch noch heute, zwei Tage nach dem Spiel, deutlich auseinander. Während die einen froh darüber sind bei diesem Auftaktprogramm nach zwei Spieltagen schon vier Punkte zu haben, mokieren sich andere darüber, dass man gegen dezimierte Bayern in der zweiten Halbzeit nicht druckvoll genug agierte und somit vielleicht sogar zwei Punkte liegen gelassen hat. Die Wahrheit wird wie immer irgendwo dazwischen liegen, zumindest sollten wir uns nicht beschweren…

Nachdem Spiel trennten sich die Bichs mal wieder. Während der vieräugigere der beiden Vierlingsbrüder am Sonntag selber ein Spiel zu bestreiten hatte und entsprechend vernünftig den Heimweg wählte, gesellte sich Herwig noch zu der illustren Expertenrunde in der Sonne, wo man sich bei Bier und Gesang die Zeit mit der Sportschau vertrieb, bevor man gegen 20.00 gen Stübchen aufbrach, wo man noch ein Bier trank, bevor nach einem kurzen Intermezzo mit Suczuk (so richtig liebe Korrekturleser?) bereits vor halb acht wieder an seinem Bettchen ankam.

Nächste Woche gehts dann nach Cottbus, ausgerechnet zur Zeit wo wieder die Grippewelle herumgeht, heute hat sogar meine Nachhilfe schon abgesagt…

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