Zu Besuch in der Heimat von Uwe

Veröffentlicht in Pflückebeutels Abenteuer mit Tags , , am September 5, 2009 von schnurzeletti

Nach eher durchwachsener Leistung unseres quirligen Außenverteidigers Uwe aus Jena bei der Vollgasveranstaltung in der Hauptstadt des Verbrechens, entschieden sich die Bichs einen Boten in Uwes Heimat zu entsenden, um dort Ursachenforschung zu betrieben. Daher machte sich Herwig am vergangenen Mittwoch in den frühen Mittagsstunden auf gen Bierhauptstadt, um dort den Bus der Ultras von die Amateure die zweckmäßigerweise ebenfalls in das Zentrum der deutschen Optik- und Feinmechanikindustrie reisen wollten, um dort die Amateure des magischen Ballspielvereins zum Sieg zu schreien.

Dank der 1909 Tage DVD von The Unity verging die Zeit auf der Hinfahrt wie im Fluge und schon nach sechseinhalb Stunden erreichten wir die beschaulichen Plattenbauten Lobedas. Welch ein traumhaftes real existierendes sozialistisches Einheitspanorama! Nach kurzer Sightseeing Tour durch die schönsten Ecken Jenas (inklusive Jena Paradies) umkurvte unser Fahrer geschickt die Heimkurve des Stadions und setzte uns direkt vor dem Eingang des Gästeblocks wohlbehalten ab. Hier verteilte die Fanbetreuung zur Freude aller Anwesenden einen großen Stapel Freikarten, so dass man die Schlangen an den Kassenhäuschen gekonnt umgehen konnte.

Im Gästeblock dann das gewohnte Bild – trotz des ungünstigen Termins (unter der Woche um 18.30) versammelten sich circa 200 Unentwegte hinter der Amateure Zaunfahne und spulten routiniert das Amateurprogramm ab. Obwohl wirklich 90 Minuten lang lautstark durchgesungen wird, vermisse ich manchmal die notwendige Leidenschaft. Das Geschehen auf den Rängen ist doch zu sehr vom Spielgeschehen abgekoppelt und wirkt zum Teil monoton und nicht aggressiv und anpeitschend genug – und das wo die Mannschaft gerade in der gegenwärtigen Situation jedwede Unterstützung benötigt.

Zum Auftritt der Fanszene Jenas kann ich mich nur periphär äußern, denn witzigerweise teilen sich in Jena Heim- und Gästeanhang die gleich Kurve inklusive eines durch Stacheldraht geschützten Verpflegungsstandes. So konnte man Jena eigentlich akustisch nie vernehmen und optisch nur durch blau weiße Trikoträger wahrnehmen. Alles in allem doch eher enttäuschend. Genauso wie das Spiel auf dem grünen Rasen, wo sich der BVB trotz tapferem Kampfes am Ende wieder geschlagen geben musste. Sehr schade, aber die junge Truppe ist leider noch nicht abgeklärt genug.

Nach dem Spiel hielten uns unsere Freunde und Helfer noch ein wenig auf dem Parkplatz fest, und gewährleisteten, dass wir nicht einmal unsere mitgebrachten Bananen (eigentlich als Geschenk für Uwes Eltern gedacht) verteidigen mussten. Nach einer sinnvollen sechzig minütigen Pause direkt hinter Eisenach gab ich meine Hoffnung auf, noch die letzte S-Bahn gen Kulturhauptstadt zu bekommen und frönte dementsprechend ausgelassen Wein (also Bier) und Gesang (also rumschreien). Dortmund erreichten wir um kurz nach 2 Uhr morgens, so dass wir nach einem Betthupferl am Fischmann unseres Vertrauens pünktlich um viertel vor drei mit dem ersten Regionalexpress des noch jungen Tages nach Hause fuhren.

Allez Amateure!

Frankfurt, Gängelei und Dosenbier

Veröffentlicht in Jan von Liv erklärt die Welt am August 31, 2009 von schnurzeletti

Nachdem sich die Amateure am Freitagabend mal wieder die Butter vom Brot haben nehmen ließen, ließ ich mich genauso bereitwillig bitten einen kleinen Umweg auf dem Nachhauseweg zu machen und noch auf ein kleines Bier mit nach Essen zu kommen. Zum Glück waren mir die Würfel an diesem Abend äußerst gewogen. Da passte es dann auch, dass derjenige mit dem längsten Heimweg dann natürlich auch als erster wieder raus musste um im Gegensatz zu Familie Bich, die sich auf das Kontrastprogramm eines Expressfahrdienstes verlassen konnte, den Asiexpress in Deutschlands Hauptstadt des Verbrechens zu erreichen.

Da ich wegen Komplikationen im Betriebsablauf weder einen Wochenendticketrucksack samt Viktualien am Mann noch selbst ein Frühstück eingenommen hatte bekam ich vom derzeit Vereinslosen Ebi Smolarek ein kleine Persönlichkeit überreicht und von einem bald spindeldürren Jungen aus dem Kreuzviertel eines dieser ruhmreichen Salamiebaguettes von Yorma’s serviert. Da erwachen doch die Lebensgeister! Insgesamt verlief die Anfahrt relativ unstressig – zumindest bis man Mainhattan erreichte. Am Frankfurter Hauptbahnhof, über dessen Bauart kontrovers und heiß diskutiert wurde wurden wir dann wie gewohnt von den Schlümpfen empfangen. Den Mitreisenden, die sich fast die Köpfe eingeschlagen haben sei gesagt: Man darf Kopf- als auch Sackbahnhof sagen! Nach einer kleinen Betriebsbesichtigung in den Katakomben des HBF ging es dann mit der S-Bahn zum Sportfeld.

Dort erwarteten uns um 13:45 aber keine Horden Frankfurter Module sondern ebenfalls nur noch mehr dunkelbaue Riesenstrampler. Aber diese netten Freunde und Helfer kannten zum Glück einen geheimen Umweg zum Stadion, sodass wir für den sonst so strapazierenden 10-minütigen Todesmarsch nur knapp eine Stunde brauchten. Am Stadion selbst wartete dann das Frankfurter Empfangskomitee mit Blumen und Präsentkörben auf uns. Nett! Später im Stadion folgte noch eine Einladung zum Schnitzelessen. Das Klientel machte aber eher den Eindruck eines Zigeunerschnitzel Kindertellers als eines kolossalen Jägerschnitzels.

Da nun aber so viel Geschenkpapier auf der Straße lag tricksten wir den Rest der Welt geschwind aus und wurden von unserem Begleitschutz zum Lieferanteneingang delegiert. Da die Stadt Frankfurt von der Finanzkrise besonders hart getroffen wurde muss das Stadion dort auf die Errungenschaften eines elektronischen Zugangssystem und aureichenden Personals verzichten sodass die Karten auf althergebrachte Art und Weise entwertet wurden. Althergebracht waren auch die anschließenden Kontrollen. Taschentücher mussten einzeln entfaltet werden, Halstücher wurden konfisziert und eine Postkarte die zufällig noch in einer meiner Hosentaschen war wurde glücklicherweise enttarnt. Gott sei Dank, man denke nur an die vielen Opfer, die sich ihre Körper an Papierkanten aufschlitzen!

Die bereits kontrollierten wurden jedoch nicht, obwohl sie ja bereits im Stadion waren, zum Block gelassen sondern wie auch vor der Kontrolle abermals gesammelt und in der Sonne stehen gelassen. Die armen Ruhrgebietskinder kriegen echt zu wenig Tageslicht ab wenn sie den ganzen Tag auf fünfter Sohle schuften müssen. Da hat es doch was Gutes, dass die Exekutive des Staates die Gesundheitsreform direkt an den Mann bringt. Trotzdem ließ der Haufen all das mit erstaunlicher Gelassenheit über sich ergehen. Es ist ja schließlich alles zu unserer Sicherheit.

Diese Gelassenheit zeigte sich dann jedoch nicht mehr als wir nach der 90-minütigen Gängelei (damit mein ich nicht das Spiel) endlich den Gästeblock erreichten und es bei der in Frankfurt üblichen zweiten zu intensiven Kontrolle kommt. Es wurde gedrängelt und gedrückt und die Gendarmerie desinfizierte den kompletten Eingangsbereich mit Sakrotan. Auch hier, selbst in Zeiten der Schweinegrippe immer um unser Wohl bedacht. Einige Resolute verschafften sich dann in diesem Zuge Einlass, andere unverhofft glückliche wurden mit reingespült, andere wichen nach hinten aus als die Meute aus einander stob, ich half einigen Pfeffersprayopfern auf die Toilette.

Ein Unding, dass es wieder mal so weit kam wo klar war, dass nach den ganzen Schikanen irgendwann knallt. Wie früh soll man denn noch anreisen? Reichen keine knapp zwei Stunden vor Anpfiff am Stadion mehr? So kam ich dann knapp vor Anpfiff im Block an. Es folgte dann eine zweite 90-minütige Schmalspurveranstaltung. Die Stimmung kam auch nicht wirklich auf Touren. Einzig beim Torjubel wurde es verständlicherweise etwas lauter. Wenn man vier Monate an Frankfurt auswärts zurückdenkt trennt das schon Welten. Es läuft einfach nicht.

Nach dem Spiel waren dann glücklicherweise am einzigen Speisenstand an dem man auch mit dem altbewährten Bargeld zahlen konnte bei meinem Vordermann in der Schlange eben jene Speisen ausverkauft. Top! So musste ich weiter von meinem köstlichen Yorma’s-Baguette zehren. Von den Schupos wurden wir dann auch wieder zurück durch den Wald zum Stadionbahnhof geleitet wobei dieses mal auch einige Frankfurter Würstchen an der Kneipe bei der Unterführung warteten. Da diese genealogisch Ergüsse verlauten ließen muss ich die Tage nochmal bei meinen Großeltern anrufen und mich dessen vergewissern.

Am Bahnsteig wollte man uns eigentlich direkt nach Gießen schicken was jedoch Unmut erzeugte, da einige wenige noch Zeug am Hauptbahnhof eingeschlossen hatten und einige viele sich dort noch für die Rückfahrt eindecken wollten. So kam es nach einer Weile noch zu einem Kompromiss mit der Miliz (WOW!). Aus Angst wir würden brandschatzend durch Hessen ziehen wurde der Sonderzug über den HBF umgeleitet. Als einzigem Nicht-Kostümultra im Abteil übergab man mir feierlich eine Einkaufsliste und ich eilte zum örtlichen Getränkekiosk. Der freundliche Inder stellte vor lauter Überfüllung seine Preispolitik einfach auf den Kopf und verkaufte alle Getränke zum Fanpreis von 3,50€ – ungeachtet des Inhalts, der Größe und des ursprünglichen Preises. Da lässt sich der kolportiert klügste Mensch der Welt doch nicht lumpen und macht den Superdeal. Wo manch einer sich sein 0,33er Limobier 3,50€ kosten ließ ging ich in die vollen und erwarb alle vorhandenen Dosen Faxe Elefantenspritzen, deren Preis vor der Preisumstellung deutlich höher lag! Endlich was zu Essen.

Der Rest der Fahrt war relativ locker, da die ganzen anderen Fans nicht mit uns am Stadion ausgeharrt hatten sondern mit den Regelzügen entschwunden waren. In Hagen gab es dann nochmal einen Aufenthalt, den ich endlich dazu nutzen wollte mir etwas zu Essen zu kaufen. Da ungefähr alle in den McDonalds stürmten ging ich 100 Meter die Straße runter und betrat eine Dönerbude. Zu meinem Erstaunen hatte diese klassische Dönerbude aber keinen Döner! So empfahl mir der Dönermann, der ja keiner war, einen Dürüm mit Schafsinnereien vom Spieß! War lecker! Um 23:45 Uhr war ich dann wieder in Scheiß-Rosicky – da gab es weitaus spätere Ankünfte bei WET-Touren aus Frankfurt – aber auch erfolgreichere. Zum Glück kommen ja nachdem die Amateure jetzt die Ossiwoche einläuten nur die gerade stabilisieren Bayern…

Vollgasveranstaltung für Ballstolperer

Veröffentlicht in Pflückebeutels Abenteuer am August 24, 2009 von schnurzeletti

Hurra, heute mal endlich eine Überschrift für die zahlreichen Freunde der Akronyme, vermutlich wird sich ab jetzt eine ganze neue Kaste von Lesern hier im sympathischen, kleinen Familienblog tummeln. Da wir aber auf die alten Recken, die sicherlich schon seit 30 Jahren hier stehen, nicht verzichten wollen, gibt es trotz dieser einzigartigen Stilblüte einen ganz gewöhnlichen Rückblick auf Wochenende.

Da am Donnerstag der verschollene Freundlichkeitsbich Horst Kevin endlich wieder aus dem beschaulichen Irland zurückkehrte, sollte am Freitag endlich die große Familienzusammenführung stattfinden, weswegen auch kein Bich die Zwote in Ingolstadt (Glückwunsch zum ersten Dreier) unterstützen konnte.  Schlußendlich traf sich also  der gemeine Pöbel samt erweitertem Umfeld in unserer neuen Lieblingskneipe, wo man bei Wein, Weib, Würfeln und dem Freitagabendspiel den lieben Gott einen guten Mann sein ließ und sich ausnahmsweise mal dem Verzehr isotonischer Eiweisdrinks widmete.

Diesen waren auch vermutlich der Grund, weshalb Herwig und Horst Kevin am nächsten Morgen die Stars beim Umzug der Abrißbirne waren und in Windeseile alle Möbel getragen hatten. Leider fielen die finale Dankespizza und das zugehörige Bier für mich aus, mußte ich doch um 12.53 den gefürchtenen Kuttenzug gen Bierhauptstadt besteigen, um pünktlich zum Einlaufen der Gäste den Sohn des leichtesten Mädchens in ganz Heisingen beleidigen zu können. Obwohl bekanntlich alle Fans gleich sind, graut es mir immer wieder vor den Regionalexpressen, die pünktlich zur Öffnung des Westfalenstadions Dortmund erreichen. Brechend volle Abteile mit vor Vollheit brechenden Leuten (nochmal was für die Stilmittelenthusiasten) – ein Traum in schwarzgelben Wikingerhüten, Öttingerkisten und Kostümultragürteltaschen.

Ohne einen Blick zurück zu riskieren, ging es schnell mit Liv zum örtlichen Backwarenverkäufer, wo ich dank meiner charmanten Art und meines guten Aussehens noch schnell eine Tasse Kaffee zum fanfreundlichen Vorzugspreis erschleichen konnte, bevor wir gemütlich zum U-Bahnhof Kampstraße liefen, um dem allgemeinen Gedränge zu entgehen.

Wider Erwarten war die Bahn zum Stadion auch angenehm leer,  so dass ich selbiges beereits vor 14.00 Uhr betreten durfte, für mich sicherlich bereits in dieser frühen Phase Saisonrekord! Gekonnt verquatschte ich die Zeit zum Anpfiff mit diversen Szenemenschen, bevor pünktlich zum Ausrufen des Messias auch der Vieraugenjunge in bester Kuttenmanier den Stehplatz neben mir einnahm. Nachdem der BVB die ersten zehn Minuten verwunderlicherweise ohne Gegentor überstanden hatte (und das obwohl sich Uwe aus Jena alle Mühe gegeben hat), erspielten sich die schwarz-gelben Götter tatsächlich eine optische Überlegenheit und gingen folgerichtig durch den Welttorjäger Lucas Barrios Nelson Valdez verdient in Führung, die auch gekonnt in die Halbzeit gerettet wurde.  Leider muss der BVB derzeit bei jeder Vollgasverantaltung ein schnelles Tor nach Anpfiff einer Halbzeit bekommen und so kam der VfBäh (Yeah – sg.de Forum rockt!) doch noch zum Ausgleich. In der Folgezeit stümperten beide Mannschaften vor dem Tor so sehr herum, dass trotz haarsträubender Abwehrfehler kein Tor mehr fallen wollte und man sich letzendlich nicht unverdient unentschieden trennte. Für alle Fernsehfans ist vielleicht noch die wirklich eindrucksvolle Stimmung in den Schlußsekunden zu erwähnen, als das gesamte Stadion versuchte bei der letzten Ecke des Spiels ins Stadion zu schreien – Gänsehaut wie mindestens seit dem 3:3 von Alex Frei (Vorjäger des Welttorjägers) im Derby nicht mehr! Leider gibt es das Happy End in der Liebe aber nur im Kino und so mußte man sich letztendlich mit dem Unentschieden begnügen.

Die Stuttgarter schienen mit Punkt aber deutlich besser leben zu können, feierten Fans und Mannschaft doch nach Schlußpfiff ausgiebig. Die Südtribüne geriet noch kurz zweimalig in Ekstase als erst der Messias winkte und dann der Held von Berlin die Endergebnisse und die Niederlage der verhaßten BUYern verlaß.

Die ereignisarme Analyse nach Schlußpfiff in Pizzeria, guter Stube und kleiner Kneipe in meiner Straße war in Ermangelung körperlicher Kräfte nach dem Umzugsmarathon auch vor Mitternacht im heimischen Pennematzland beendet.

„Das ist die erste Klasse – bitte weitergehen!“

Veröffentlicht in Pflückebeutels Abenteuer mit Tags , , , , , , am August 17, 2009 von schnurzeletti

Dieses erstklassige Zitat eines noch erstklassigeren Rentners fasst den vergangenen Samstag perfekt zusammen. Eigentlich wollte ich besagtem Senior lediglich dabei behilflich sein seinen Koffer in der Gepäckablage zu verstauen, handelte mir aber diese völlig verständliche Abfuhr ein. Selber Schuld – wie konnte ich mir nur einbilden, dass die im Metronom von Rotenburg a.d. Wümme gen Hamburg reisende Oberschicht die Hilfe des asozialen Ruhrgebietprekariats annehmen würde. Ähnlich wird sich im weiteren Verlauf des Nachmittages auch unser ruhmreicher BVB gefühlt haben, der von den Hansestädtern ebenfalls humorlos seine Grenzen aufgezeigt bekam.

Aber fangen wir vorne an. Während das Bichmobil mit Ewald am Steuer und Kai-Uwe im Essig mit einiger sufftechnischer Verspätung gen Norden aufbrach, begann der Tag für mich schon um 5.00 Uhr morgens. Da ich ja in einer der bundesdeutschen Metropolregionen wohnhaft bin (danke an JVL für diese Information)  kann ich auf ein durchaus wohl funktionierendes ÖPNV Netz zurückgreifen und durfte prompt zum Essener HBF laufen.  Dort wartete ich allein und verlassen auf den Zug gen Bierhauptstadt und durfte die circa 30 Ultras aus Münster am Gleis gegenüber bestaunen, bevor mich ein äußerst allmächtiger Greifvogel Ansprechpartner entdeckte und bis Dortmund in einen kurzweiligen Monolog verwickelte.

Dort komplettierte sich mit dem schlausten und ältesten Fan meine Reisegruppe und einer heiteren Hinfahrt mit dem Wochenendticket des Unternehmens Zukunft stand nichts in im Wege. Da wir keine fünf Stunden unterwegs waren, erreichten wir Hamburg gut gelaunt und völlig entspannt und begaben uns erst einmal in die Innenstadt um im Feinkostrestaurant am ZOB erstmal ausgiebig Mettwurst, Bockwurst, Frikadellen, Senf und Käsechips zu speisen, bevor wir uns auf den Weg Richtung Volksparkstadion machten.

Skurrile Geschichte am Rande, während wir auf die S-Bahn warteten, sahen wir in einer einfahrenden und total leeren Bahn einen einzelnen HSV Fan, den wir fragten, ob auch dieser spärlich gefüllte Zug zum Stadion fahren würde. Wider Erwarten bejahte er und sagte, dass es alternativ zum bekannten Ausstieg in Stellingen auch die Möglich gebe nach Othmarschen zu fahren, wovon uns dann ein Shuttle-Bus genau in den Biergarten vor dem Gästeblock fahren würde. Wie unangenehm…

Dort kam es dann zur kleinen Familienzusammenführung, wie selbstverständlich saßen die Vieraugenbich, Indiana Gerdi und Lars (bekannt aus den Abenteuern Eurer Lieblingsfamilie im europäischen Bleikristallzentrum) im Schatten und genossen eine erfrischende „Gerstenkaltschorle vor dem Away Sektor“. Recht schnell wurden wir aber der Szenerie überdrüssig und eilten ins Stadion, wo sich  noch ein kosteneutrales Plätzchen im Oberrang fand. Seit Ewigkeiten hatte der BVB heute sein Gästekontingent nicht ausgeschöpft, ob es an der nach wie vor frechen Preispolitik des Hamburger Sportvereins liegt oder ob der gemeine Freier arg von der Wirtschaftskrise gebeutelt ist, können wir an dieser Stelle nicht abschließend beantworten. Trotzdem ist ja Klasse nicht abhängig von der Masse und so setzte der Gästeblock auch heute wieder optisch einige Akzente, zum Beispiel mit dem absolut gelungen Wurfrollen/Konfetti Intro. Akustisch kam verständlicherweise nicht allzu viel, wenn man schon nach 13 Minuten weiß, dass das heute in die Binsen geht, ist nicht jeder der 5000 Dortmunder bis in die Haarspitzen motiviert…

Nach dem Spiel war ich dann doch etwas niedergeschlagen, und begab mich auf meinem neuen Geheimweg zurück zum HBF, wo Jan und ich trotz längeren Rumgammelns vor dem Gästeblock noch deutlich vor den Ultras ankamen und prompt am falschen Gleis warteten. War aber nicht so schlimm und so begann um kurz vor 19.00 Uhr eine der asozialern Rückfahrten in den Raucherabteilen der deutschen Bahn. Müßig zu sagen, dass ich natürlich in Dortmund noch eine angenehme Dreiviertelstunde auf den letzten Zug des Tages warten durfte und dann wieder dem absolut begeisternden ÖPNV Netz sei dank nach Hause laufen durfte. Ein Dank noch an die Kollegen aus Blogosphäre, die mir in Dortmund mit unterhaltsamen Geschichten und Thor Steinar Bier noch die Wartezeit vertrieben.

Alte Schule

Veröffentlicht in Pflückebeutels Abenteuer am August 13, 2009 von schnurzeletti

Essen im Jahre 1975 – der investigative Westdeutsche Rundfunk dokumentiert die Ereignisse rund um die gefürchtete und heute nicht mehr existente Westkurve an der Hafenstraße. Wer noch einmal in Zeiten des traditionellen Fußballs schwärmen möchte, als die Haare noch lang, die Gesichter bärtig und die Assis asozialer waren, die Männer nach nach Schweiß und Kohle stanken (und Export Bier aus Flaschen tranken) – der sollte sich 41 Minuten Zeit nehmen und hier klicken:

Jetzt wissen wir endlich, wofür die Bichs die GEZapo bezahlen!

Back to Business

Veröffentlicht in Pflückebeutels Abenteuer, sinnVOLL mit Tags , , , , am August 10, 2009 von schnurzeletti

Hurra, die Bichs können auch Englisch und die neue Bundesligasaison hat endlich angefangen. Nach gefühlten acht Jahren ging es am vergangenen Samstag also wieder los und zum Auftakt schenkte uns der Spielplangott sogar ein Heimspiel (was ich theoretisch deswegen so toll finde, weil man dann auch am letzten Spieltag wieder zu hause spielt, praktisch spielen wir natürlich am letzten Spieltag in Freiburg und haben am 17 Spieltag ein Heimspiel, was ich natürlich von alleine wusste und keinesfalls von aufmerksamen Lesern namens Daniel erfahren habe… ) und dann auch noch gegen einen durchaus attraktiven Gegner, nämlich den ersten der vielen Fußballclubs aus Köln.

Für mich begann der bichige Teil des Wochenendes wie gewohnt um kurz vor 11 im weltschönsten, jetzt auch neu renovierten Raucherbereich am Essener HBF, wo ich auf den kümmerlichen Rest meiner heutigen Reisegruppe traf. Diese setzte sich aus verrauchten Oberhausener Elite Abenteuer, Michael Schumacher himself und dem kleinen Vieraugenbich zusammen.  Erstaunlicherweise schaffte das Unternehmen Zukunft es auch tatsächlich uns pünktlich in der Kulturhauptstadt einzusammeln und so kamen wir bereits nach wenigen Minuten im wunderschönen Bochum Wattenscheid an, wo wir das typische Ruhrgebietspanorama beobachten durften. Gut gekleidete Prekariat Familie, sportlich und gut ernährt auf dem Weg zur Düsseldorfer Fortuna, absolutes Highlight. Und wenn man denkt,  schlimmer kann es nicht mehr kommen, kommt natürlich Deutschlands Superfan Nummer Eins (steht zumindest auf seinem T-Hemd) aus dem Nachberabteil auf uns zu und erzählte uns seine Lebensgeschichte – besser kann es eigentlich nicht werden.

Irgendwann erreichten wir endlich die Bierhauptstadt, wo wir noch meinen Nachbarn und seine Kölner Ultra Kollegen (natürlich im Poldi Trikot) am HBF begrüßten und uns dann zügig in die Stube begaben. Dort demonstrierten die Bichs wieder, warum sie in der Fanszene so beliebt sind und verloren schnell jeder eine Runde im Schocken, bevor wir nach kurzem Abstecher in der Sonne (wo ich netterweise noch zwei Runden bezahlen konnte, zum Glück hatte ich meine neue 12-Euro Spendierkubu von Tchibo an) zeitnah unseren Stammplatz im Westfalenstadion einnahmen. Ein großes Lob an dieser Stelle an die gemeinsame Aktion der Wilden Horde und The Unity zur Red Bull Problematik, schön zu sehen, dass die Fanszenen verschiedener Vereine zusammenhalten, wenn es um wirklich wichtige Dinge geht. Nicht so schön ist leider, dass die bekannten Medien diese Proteste natürlich mit keiner Silbe erwähnen und Red Bull nur in Schlagzeilen kam, weil die sogenannten Fans in Anführungszeichen vom FC Carl Zeiss Jena eine etwas weniger eloquente Herangehensweise gewählt haben. Mal sehen, welches Beispiel Schule macht…

Das Spiel war durchaus unterhaltsam, unser BVB dominierte die Kölner ohne Poldischweinie fast nach Belieben, konnte nur die Überlegenheit nicht in Zählbares verwandeln. So sorgte  (wie in der vergangenen Saison) ein Kölner Eigentor für den verdienten BVB Sieg. Hurra! Ich bin allerdings immer noch skeptisch, ob sich die Entscheidung Frei abzugeben und dafür Barrios zu holen nicht noch rächen wird. Klar macht der Welttorjäger einen guten Eindruck, aber irgendwie zweifle ich noch ein bisschen an seiner Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor – naja, der Messias wirds schon richten…

Nach dem Spiel gings für das Bichumfeld erstmal auf ein Bier in die Sonne, wo wir die Pokalauslosung verfolgten (mittelprächtiges Los im Wildpark, nervig weit unter der Woche, aber gut, als Student arbeitet man ja sowieso nicht…) bevor der Abend erst in der Stube mit vielen Kölner Ultras (lieben Poldi tatsächlich noch mehr als die Dortmunder Kloppo) und dann im King Pondo mit Huub, Hanni, Nanni und dem tapferen Snör Bertram ausklang.

Scheiß Redbull!

Bich Sicht oder endlich die ganze Wahrheit

Veröffentlicht in Pflückebeutels Abenteuer am August 5, 2009 von schnurzeletti

Nach Darstellung und Gegendarstellung, soll der geneigte Leser heute endlich über die tatsächlichen Ereignisse im beschaulichen Weiden und im pulsierenden Pilsen informiert werden. Selbstverständlich sehen vier Augen mehr als zwei, weswegen die Bichs heute ihren Vieraugenjungen berichten lassen:

Essen-Weiden-Düsseldorf-Pilsen-Stau-Dortmund-Herdecke-Bochum-Überuhr-Essen

So schnell könnte man das letzte Wochenende abhandeln, aber Fakten sind ja bekanntlich weniger spannend als ein Pokalausflug in die Oberpfalz. Nach einer unfassbar spannenden Woche an der Schüppe (ja, leider muss einer von der Vierlingen das Geld für die anderen sozial Schmarotzer verdienen und Ihre Unis bezahlen) wachte ich Samstag bereits 5 Minuten vor dem Wecker auf, um endlich das Ende der Sommerpause zu feiern. Als um 5:45 dann der Bulli um die Ecke fuhr wusste ich, es wird ein geiler Tag. Unser Lieblingssuperheld hatte bereits die erste Flasche Bier geleert und die Fahrt konnte, in alter Bichmanier natürlich feucht fröhlich, beginnen. JVL hatte vor lauter Glück einen Kuchen gebacken, und so konnten wir die anderen Mitfahrer am Westfalenstadion einsammeln. Ein anderer Treffpunkt wäre unmöglich gewesen, an den Westfalenhalle fuhren wir zu keinem Zeitpunkt vorbei.

Um 10 Uhr hatten wir bereits unsere Bierreserven geleert (waren ja auch nur 2 Kisten für 8 Leute) so dass wir, nach der gefühlten 3456421. Pinkelpause, einen Getränkemarkt in Dunkeldeutschland ansteuerten. Dort holten wir dann Bier von drüben, leider gab es in diesem Teil der Welt keine Zigaretten mehr, aber im Auto durfte ja eh nicht geraucht werden. Darin hielt sich vor allem Biergerdi vorbildlich, der die ersten 40 Zigaretten natürlich schon bis Weiden weggeatmet hatte

Nach einer überaus freundlichen, persönlichen Begrüßung in Bayern durch die Polizei marschierten wir dann (nach kurzem Biereinkauf in einem Getränkemarkt) zum Stadion, denn schließlich hatten wir Durst und mussten unser Kehlen ölen. Das Spiel war eine wahre Vollgasveranstaltung, 3:1 wurde der klare Favorit aus Weiden geputzt und ab gings nach Tschechien.

Dachte ich jedenfalls, bis ich unsanft an unserem Hotel geweckt wurde. Ich schaute aus dem Bulli und wähnte mich in Düsseldorf, an meinem Büro. Ich konnte zwar nicht ganz nachvollziehen was wir da wollten, war mir aber egal, Hauptsache es gibt Bier. Düsseldorf stellte sich nach kurzer Aufwachphase (ich müsste mal JVL nach dem Fremdwort dafür fragen) als Pilsen heraus, was ein Vorteil war, denn gefühlte 30 Bier, Steak, Pizza, Schnaps und Sufftrinkgeld kosten in diesem schönen Teil der Welt keine 20€.

Highlight des Abends war, neben dem Lied für die Bullen, der Victoria Pilsen Fan, der Biergerdi die ganze Zeit anfassen musste. Natürlich legte Gerdi zu diesem Zeitpunkt nen kleinen Pennematz ein, weshalb er, wie auch die meisten anderen Mitfahrer, erst am nächsten Morgen durch die Beweisfotos informiert wurden. Für die meisten von uns ging es dann zurück ins Hotel, wo ich zu meinem Teil in ein barmherziges Koma viel.

Am Sonntagmorgen wurde uns dann vom Hotelbesitzer ein üppiges Schwedisches Frühstück serviert. Er wollte uns wohl gnädig stimmen um an unser hart verdientes Westgeld zu gelangen. Schließlich muss der Tschechische Fiskus nicht auch noch an dem Besuch der speckigen Wessi-Ultras mitverdienen. Auf eine Quittung wurde dann auch verzichtet. Nebenbei wurden noch eine prägnante Ähnlichkeiten zwischen Messias Klopp und Messias Jesus Christus entdeckt, was wohl einige intensive Recherchen unabdinglich macht. Wir halten euch auf dem Laufenden!!!

Die Rückfahrt wurde dann durch 3 Pausen, den Einkauf von allen Zigaretten diese Welt und 3 Stunden Stau künstlich in die Länge gezogen. Ich muss zu meiner großen Schande gestehen, dass ich sau froh war, als ich um 23 Uhr meinen 2. Lieblingsverein, den 1. FC Pennematz, anfeuern durfte. In meinem nächsten Leben werd ich dann arbeitsloser Arbeitsloser, so dass ich dann nach solche Touren gemütlich auspennen kann.

 

Gegendarstellung

Veröffentlicht in Pflückebeutels Abenteuer am August 4, 2009 von schnurzeletti

Nachdem sich gestern der Schlaueste unter den schlausten Fans der Welt zum Bichwochenendausflug ins beschauliche Sudetenland geäußert hat, müssen wir heute aufgrund presserechtlicher Bestimmungen auch unserem Schuuuuuuumäääh von der Rettungstruppe den entsprechenden Platz für eine Gegendarstellung einräumen:

Děkuji Plzeň!

Für die Anhänger des Ballspielvereins, sowie wie für die Fans anderer wesentlich sinnloserer Vereine, sollte am vergangenen Wochenende endlich die sinnvolle Zeit des Lebens wieder los gehen. Gestartet wurde mit dem Pokal (dem ohne Europa). Das Los bescherte uns die Spielvereinigung aus dem beschaulichen Weiden in der Oberpfalz. Nachdem die klügsten Köpfe der Szene sich mit den Gegebenheiten in und um Weiden vertraut gemacht haben, war eigentlich sofort klar, dass für dieses Wochenende zusätzlich zum Fußball noch ein Bulli, ein Hotel in Tschechien, tschechisches Spielgeld, sowie eine reisetaugliche Besatzung her muss. So wurden die beiden schlanken Bich-Brüder, von Action, Lars, Methusa-Ben, Huub, Abenteuer-Gerdi, dem klügsten Menschen der Welt und dem Rennfahrer, der diesmal nicht fuhr, begleitet. An dieser Stelle möchte ich mich noch mal bei Huub, Gerdi und JvL für das Organisieren und Fahren bedanken.

Die Hinfahrt verlief doch recht entspannt, da das Navi uns fast immer auf direktem Wege Richtung Weiden lotste und sich hier sogar gegen die Verkehrskenntnisse von Ben durchsetzte. Lediglich in Thüringen war es evtl. nicht das klügste dem kleinen Stau gemäß der Empfehlung der Technik, über die Landstraße auszuweichen, da das Navi offenkundig zwar vom Stau, nicht aber von der Sperrung der Dorfstraße wegen des lokalen Sportfestes wusste. So ging es dann über noch nicht fertig gebaute Straßen mit Zwischenstation an einem Getränkemarkt schnell weiter in die bayrische Provinz.

Die dort anwesende USK-Einheit zeigte sich wider Erwarten recht entspannt und nahm lediglich die Personalien des Fahrers sowie seine geplante Abfahrtzeit auf. Dies lief sogar ohne Verhaftung ab – Stadionverbot wird wohl aber noch folgen. Motiviert ging es dann mit den anderen Störenfrieden, nennen wir sie der Einfachheit halber mal Fans, dann ins Stadion am Wasserwerk. In praller Sonne gab es hier bei Vollbier für 3€ und einen recht unmotivierten Kick unserer Lizenzspielerabteilung zu bewundern. Die Gastgeber haben erstaunlich gut mitgespielt, aber schließlich gewannen die Guten mit 3:1. Nach Abpfiff wurde zeitnah der Weg zum KFZ gesucht, da man ja noch etwas vor hatte. Also verließ man mit dem Wissen die Stadt, die Spielvereinigung durch die günstigen 16,50€ saniert zu haben, jedoch nicht, ohne sich ordnungsgemäß bei unseren Freunden und Helfern wieder mit 9 Personen abzumelden.

Nach kurzweiliger Fahrt kamen wir dann in den frühen Abendstunden an unserer Unterkunft in Pilzen an. Der Ausländer an der Rezeption sollte sich dann auch während des gesamten Aufenthalts als derjenige mit den besten Deutschkenntnissen herausstellen. So war es ein leichtes die Zimmer zu beziehnen und vom Banker der Gruppe das Taschengeld ausgehändigt zu bekommen. So bewaffnet ging es dann auf die Suche nach der nächsten Pinte, die Action und Lars erfreulicherweise in der nächsten Seitenstraße ausmachen konnten. Hier kehrten wir in einer Hinterhofterasse mit moderaten Preisen und gutem Essen ein. Das dortige Gläserumwerfduell mit der Bierbringfrau konnte Deutschland gegen die Tschechen dann mit 2:1 in der Verlängerung für sich entscheiden und das sogar ohne Oliver Bierhoff. Nachdem bezahlt war und sich vor allem Schnurzel als absoluter Gönner erwies, ging es weiter in den nächsten „Biergarten“. Hier wurde weiteres Bier konsumiert um sich für den Weg in die dritte Lokalität zu stärken. Als wir aufbrachen hatte die Reisegruppe die ersten Abgänge zu verzeichnen und Action und Lars machten sich auf Richtung Hotel. Die Kondition hat wohl etwas unter dem anstrengenden Tagespensum gelitten, hatte man schließlich um 11:00 Uhr schon die Not in Thüringen bayrisches Bier zu kaufen, da die zwei Kisten und diversen Einzelflachen des heimischen Brauerzeugnisses aufgebraucht waren.

Die nun noch 7 Mann starke Reisegruppe entschied sich auf dem Weg erstmal Rast auf einem Zebrastreifen zu machen. Dies war offenkundig so bequem, dass sich einer der Reisenden dazu entschied, seine Schuhe auszuziehen. Ein weiterer Reisender entledigte sich kurzerhand seiner Hose, hatte diese aber schneller wieder an, aller der Erstgenannte seine Schuhe. So kam es wie es kommen musste. Der deutsche Indiana Jones schaffte für die Gruppe wieder ein Abenteuer, indem kurzerhand der auf der Straße liegende Schuh in den nächstgelegenen Baum befördert wurde. Sofort wurde hier eine Rettungsaktion eingeleitet und die Reise konnte weitergehen. Hätte man vorher gewusst, dass der Schuhbesitzer die gesamte Rückfahrt barfuß verbringt hätte man sich das auch schenken können.

Die dritte Pinte des Abends wurde nach einem Gespräch des Abenteurers mit der lokalen Kneipenszene und nach einem weiteren Abenteuer in Kachelland dann eher fluchtartig verlassen um den Schergen des Gastronomiebetreibenden nicht in die Arme zu fallen. Gott sei Dank hat Pilsen noch mehr Kneipen.

An der vierten Kneipe, direkt am „Thank You America“-Denkmal, fiel dann dem einen Reisenden auf, dass ein Teil seiner Ultra-Ausrüstung fehlte. Da in der Bauchtasche sämtliche Karten aufgehoben wurden ging der Betreffende zusammen mit dem klügsten Menschen der Welt den Weg zu letzten Kneipe zurück, kam aber mit leeren Händen wieder zur Reisegruppe zurück. Dass der anschließende Versuch der Kartensperrung aufgrund des billigen Bieres dann scheiterte, kann man im Nachhinein als Glücksfall bezeichnen, da sich die Tasche natürlich im Hotel befand, welches man dann aufsuchte. So erleichtert ging es natürlich motiviert zurück in den Biergarten, der am Anfang des Abends bereits unsere zweite Station war.

Dort gab es Pizza und Bier. Unser Abenteurer zog es kurzzeitig vor, weitere Abenteuer im Traumland zu erleben und den Leuten am Nachbartisch auf seine unvergleichliche Art von diesen live zu berichten. Als nächstes Schmankerl kann man sicherlich den älteren Herren nennen, der uns singend darauf aufmerksam machte, dass es Ausländer sei und nicht gut deutsch spreche. Auch der Nachbartisch tat dies dann kurzerhand kund.

Highlight des Abends war dann ein Fan von Viktoria Pilsen, der wohl noch nie Alkohol getrunken hat und sich regelmäßig die Zähne putzt. In seinem leicht angeheiterten Zustand wollte er es nicht war haben, dass unser Gerdi seine Abenteuer aktuell in Schlummerland erlebt und so nutzte er ihn kurzerhand als Trommel, um uns Fanlieder des lokalen Sportvereins beizubringen. Hierbei wurde Gerdi nach einiger Zeit sogar tatsächlich wach. Von nun an hatten sich die beiden gesucht und gefunden. Endlich wurde unser Abenteurer mal von einem Betrunken durch ständiges Anfassen genervt, was besonders den ältesten Menschen der Welt erfreute, ist er doch sonst das Anfassopfer von Indiana Gerdi.

Viele Lieder später rückte dann die Staatsmacht mit 2 Leuten an, da es mittlerweile nach 1 Uhr war und wir im Biergarten eventuell noch leise gesungen haben. Unser neuer tschechischer Freund konnte die Situation mit den weder englisch noch deutsch sprechenden Freunden und Helfern aber elegant lösen, so dass die Policia sich nach 2 Minuten verabschiedete und das sehr freundlich und sogar ohne das im Ostblock sonst gern gesehene Geldgeschenk. So ging es weiter und das Liedgut wurde noch um „Ich bin Bullenschwein und spreche nicht gut deutsch“, sowie „Policia Kurva“ erweitert. Schließlich muss man auf solchen Bildungsreisen ja auch etwas lernen.

Ein weiterer Teil der Gruppe, bestehend aus dem ältesten Menschen der Welt, dem Abenteurer, dem vieräugigen Bich und dem Rennfahrer, beschloss dann gegen 1:45 das Hotel aufzusuchen und den FC Pennematz zu supporten. Die restliche Reisegruppe hat sich dem Hörensagen nach noch vom örtlichen Touristenfänger in eine weitere Kneipe geleiten lassen. Gerüchten nach zu urteilen, soll eine der verbliebenen Personen ein kleines wenig Furcht gehabt haben. Der Überlieferung nach, war aber auch die Gruppe gegen 3:30 im Matratzentempel angekommen um noch eine Diskussion mit dem nüchternsten aller Abenteurer über das Tragen seiner Heldenmaske zu führen.

Am nächsten Morgen ging es für die gesamte Reisegruppe dann gegen 9:00 aus dem Bett, schließlich galt es noch zu duschen und das Zimmer gegen 10:00 zu räumen. Anschließend gab es noch das in den 18€/Nacht inkludierte Frühstück, welches der Gastwirt in ausreichender Menge zu kredenzen wusste. Bis auf den Instant-Kaffee wusste dies auch zu überzeugen.

Anschließend wurde das Auto beladen und die Rückreise begann. Als Fahrer konnte für die gesamte Fahrt, die immerhin knapp 11 Stunden dauern sollte, Bier-, bzw. Auto-Gerdi gewonnen werden. Vielen Dank noch mal für diesen „Kraftakt“. Bevor man das Land verließ, wurden noch lokale Spezialitäten (Sprit, Kippen) in ausreichender Menge gekauft.

Die Rückfahrt zog sich dann ein wenig hin, da das Navi es zwar verstand, dass wir nicht auf der A3 im Stau stehen wollten, aber dafür hat es das System geschafft, uns in gefühlt jeden anderen Stau im Autobahnnetz der BRD zu führen. Auf jeden Fall wären einige Leute hier als Fahrer sehr gelassen geblieben, aber Gerdi meisterte jede Situation vorbildlich und hat lediglich seine Schlagzahl an der Fluppe der Situation entsprechend angepasst.

Fazit der Tour: Der BVB ist wieder da; Huub quengelt als Beifahrer noch mehr wegen Musik, Klimaanlage und Fenster als Gerdi; bei den Schuchen gibt es gutes Bier für kleines Geld; Action und Lars wohnen scheinbar in Herdecke; diese scheiß Kackfässer von Citroën gehören eindeutig aus dem Verkehr gezogen; die beiden gelassensten Beifahrer der Welt hatten kaum Diskussionsbedarf; JvL ist einfach zu klug;

und in Tschechien gibt es verdammt viele Ausländer, die nicht gut deutsch sprechen

Schmankerl im DFB Pokal

Veröffentlicht in Pflückebeutels Abenteuer mit Tags , , , am August 3, 2009 von schnurzeletti

Am Wochenende begann endlich wieder dieser ominöse für gewöhnlich maximal dreirundige Pokalwettbewerb des deutschen Fußballbundes.Da man bekanntlich die Feste feiern soll, wie sie fallen, entschieden sich sechs der zehn Bichaugen nach dem Spiel noch die tschechische Partyhochburg Pilsen zu besuchen und das ein oder andere Abenteuer zu erleben. Davon sollen heute neben Portemonnaie und Lebenserwartung der Bichs vor allem die Leser des weltintellektuellsten Blogs profitieren. Noch vor dem offiziellen Bichreisebericht können diese bereits heute die niedergeschriebenen Erfahrungen des weltschlauesten Menschen genießen – also viel Spaß:

Ahoj! Jsem Policista-Kurva a nemluvím dobře německy!
Der magische Ballspielverein ruft und neun überwiegend speckige Wessiultras besteigen das Bichmobil um ins europäische Bleikristallzentrum zu reisen. Im Sextaner-Rhythmus hangelten wir uns von Parkplatz zu Parkplatz. Auf einem hing ein Schlüsselbund an einer Bank. Klopp sei Dank hatte der Rastplatz ein Fundbüro. Wird sich sicher jemand drüber freuen. Nachdem ich zu diesem Zeitpunkt schon einen Kasten überlebt hatte musste ich einfach die Unerträglichkeit nüchtern bleiben zu müssen UND nicht am Steuer zu sitzen überwinden und gab von nun an den Fahrer, musste allerdings etwas aufpassen, da Mitfahrer an Bord saßen, denen bei unter 200 km/h auf der Autobahn übel wird. Auf der Suche nach neuen Getränken kürzten wir über Schotterpisten und thüringische Käffer unsere Route ab, bescherten aber einem Getränkemarkt den Umsatz des Jahres als wir noch etwas „Bier von drüben“ kauften. In deren Köpfen ist die Wiedervereinigung auf jeden Fall genauso angekommen wie bei uns.
Eingetroffen in Weiden durfte ich mich sowie unser Gefährt noch ins Goldene Buch der Stadt eingetragen lassen. Nett von Team Green! Bevor wir uns dann wieder abmeldeten konnten, war es uns vergönnt noch einer Vollgasveranstaltung des Messias beiwohnen. Im Lidl nebenan versuchte man bereits geöffnete, halbleere Packungen Würstchen zu verkaufen. Für sowas bezahlen wir nicht. Wo kämen wir denn hin, wenn das alle machen würden?
Im ersten Etablissement übermannte mich ein leichter Sonnenstich. Abhilfe schaffte schließlich der karlsbader Apotheker Jan Becher mit seinem weltberühmten Destillat. Dort gaben wir uns einfach mal dem Weltbürgertum hin, bestellten internationale Küche, diskutierten auf Französisch über die Legalisation von Cannabis und kontrollierten die gereichten Flaschen und Gläser auf Standfestigkeit. Auf der Straße gedachten wir dann noch dem 64. Jahrestags des Dekrets, das allen Sudetendeutschen die tschechoslowakische Staatsbürgerschaft aberkannte und warfen als Zeichen des Protestes einen Schuh in einen Baum. Den nächsten Laden durften wir dann leicht überstürzt verlassen nachdem unser kleiner Indiana Jones seinen Gastroländerpunkt auf dem Thron hinterlassen hatte.
Da das Spiel von FK Teplice gegen Viktoria Plzeň vorverlegt wurde mussten wir unseren Wechselgesagt vom Städtischen Stadion in eine Sportsbar verlegen. Der Nachbartisch grüßte mit „Ich bin Ausländer und spreche nicht gut Deutsch“, wir antworteten mit „Ich versteh‘ nicht was Sie sagen“. Genau das Problem hatte auch der nächste völlig nüchterne Mensch, der gerade vom Termin bei seinem englischen Zahnarzt kam. Aber Pizza bestellen und dann einpennen ist eigentlich international verständlich. Daher polierten wir unser Schultschechisch etwas auf und huldigtem dem FC Viktoria und lernten, dass auch die Freunde und Helfer in tschechiens Stadien höchst gerngesehen sind. Eben diese kamen dann auch kurz drauf vorbei, stellten sich kurz mit „Ich bin Bullenschwein und spreche nicht gut Deutsch“ vor und hielten uns an, doch etwas leiser zu sein. Einen polizeilichen Anlass hätte es aber gegeben. Immerhin wurden wir auf perfide Weise unbemerkt bestohlen und der Führerschein des schnellsten Augentropfenpatienten war in Tschechien zur Fahndung ausgeschrieben! Anschließend überredeten wir den örtlichen Touristenfänger uns zu zeigen wo man noch „ein letztes“ Bier trinken könne. Im Hotel galt es dann noch die Königsdisziplin zu bewerkstelligen. Allerdings gelang es uns mehr oder weniger nicht den Mann mit der eisernen Maske zu wecken.
Der nächste Morgen war relativ entspannt. Bei Tesco gab es eine Dose Anti Ethanol und an der Tanke nochmal rund 8000 bis 10.000 Zigaretten. Die Rückfahrt zog sich auf über elf Stunden aufgrund der wegen des Konjunkturprogramms florierenden Autobahnbaustellen und gefühlten 5000 Citroën 2CV. Ketzer mögen behaupten es handle sich hierbei um ein Kultauto, förmlich den Kloppi der Automobilwelt. Bananen, Zitronen, Tito Puente und eine Mainzer Familie waren weitere Weggefährten im Stau. Aus Anlass des schockierenden Todes von TV-Ikone Ilona Christen entzündete der Schornstein noch spontan ein Stängchen Räucherstäbchen.
Děkuji Plzeň!

Von Sarden, Sa(r)disten, Sardinen, Sardinnen und Sardellen

Veröffentlicht in Ewald sein Tagebuch mit Tags , , am Juli 30, 2009 von jamesewaldbich

Der Sarde an sich ist eher ein spießiger Gesell. Auf dem kleinen Archipel südwestlich von Rom herrschen gar absonderliche Gepflogenheiten. So ist es verpönt in der Öffentlichkeit tagsüber und auch des Abends dem Biergenuss zu frönen und laut zu singen….wohl eine Form des Sardomasochismus.

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Doch hat die Insel auch ihre schönen Seiten: staubige Schotterpisten, 47 Grad im Schatten, überall Sand (und das nicht nur bei Ebbe), nervige Strandverkäufer (nennen wir sie der Einfachheit halber in der Folge einfach „Luv“), Menschen die ausländisch reden (stellt euch einfach vor, ihr seid in Schwaben) und Wüstenstürme.

Ein Bich (nennen wir ihn E.) erklärte sich dereinst bereit, zum Wohle der Gemeinschaft dieses geographolophantastische Wunderarchipel zu erkunden…mit all seinen Vorzügen. So fand er sich in der Zeit der Regentschaft des heiligen Messias und in Begleitung der holden Azrael Bich und ihrer Zwillingskatze im Hafen der Lüfte von Olbia ein um von dort aus mit der Postkutsche ins Landesinnere vorzudringen. Olbia hieß in grauer Vorzeit einmal „Oliba“ nach der auffälligen Gesichtsbehaarung des damals Herrschenden Königs von Sardinien.  Durch übermäßigen Genuss von hopfenhaltigen Getränken und die damit verbundene undeutliche Aussprache setzte sich dann Olbia durch. Ob andere Städte auch nach Körperteilen benannt worden waren, ist nicht überliefert. Ein Fall für JVL?

Nach gefühlt mehreren Tagen Reisezeit gelangte er nahe der Stadt Valledoria in ein Stranddorf, das von Menschen bewohnt war, die ihm nicht so fremd schienen, wie all jene die ihm bis dato begegnet waren. Ihr Stammesfürst Sebastianus (der des Öfteren von seinem „ius primae noctis“ Gebrauch machte)

nannte seine Untertanen „Liebe Gäste“. Das Völkchen gefiel dem ältesten der Bichs und er entschied sich, für eine Weile in dieser Oase der Ruhe zu bleiben. Was ihm besonders gefiel war das Gebräu ihres Druiden Benny Hur, das sie liebevoll „Ichnusa“ getauft hatten und das sie je nach Gemütslage auch lauwarm zu genießen pflegten. An diesen merkwürdigen Genuss gewöhnte man sich recht schnell und über „Ichnusa“ fand der Bich mit seiner Begleitung schnell Zugang zu den Menschen. Wie sich herausstellte litt das Völkchen seit Jahren an weiblicher Überbevölkerung und so wurde jedes männliche Exemplar, das nicht in Begleitung seiner Holden dort vorbeikam, kräftig umgarnt und beturtelt.

Doch genug des demographischen Geschwätzes. Der Tagesablauf im Dorf war sehr straff durchorganisiert und wer nicht spurte, der musste am Folgetag den Strand fegen. Nach dem Aufstehen fand man sich kurz zur ersten Nahrungsaufnahme des Tages ein, bevor man gegen 10 Uhr das erste Ichnusa die Kehle hinab laufen ließ. Doch nicht nur der Genuss bestimmte das Leben des Dorfes. Mit den ersten Sonnenstrahlen fand sich in manchem Morgengrauen stets ein Grüppchen Unentwegter, das auf die Jagd oder auch auf Erkundungstouren ging. So wurden auf selbst betriebenen Zweirädern Berge erklommen, Büffel erlegt, das Hinterland in Angst und Schrecken versetzt und dem geistigen Führer der Sattel-Sarden – dem heiligen Paulus – gehuldigt. Auch der Bich reiste zwei Tage im Gefolge des heiligen Paulus mit, erklomm Berge, kämpfte mit versteinerten Elefanten, fand Quellen, labte sich am Pecorino, stürzte sich von beinahe 100 Meter hohen Klippen, kämpfte mit Seesternen und Fischschwärmen, tänzelte auf schmalen Pfaden und sprang dabei dem Tod einige Male nur sehr knapp von Schippe. Nicht von seiner Seite wich ihm neben Azrael auch ein treues Wallaby-Männchen, das sich stets als sehr durstig erwies. Und weil aller guten Säufer nunmal drei sind, gab sich auch St.Martin ein Stelldichein und so triumvirierten sich die drei Rotnasen in den ersten schweren Tagen durch den Alltag.

Den Rest des Tages vertrieben sich die Dörflinge beim traditionellen und allseits beliebten Bierccia-Spiel, das angelehnt an das italienische Boccia, durch die Dorfbewohner eine besondere Gewichtung erhielt. So wurde eine leere Amphore des Ichnusa-Getränks als Ziel geschleudert und Ziel des Spieles war es nicht letzter zu werden. Denn der Letzte einer jeden Partie musste Höllenqualen erleiden und durch den heißen Wüstensand die Spielgeräte aller Mitspieler apportierten.Bierccia

Der Dorfälteste und gleichzeitig Regenmann, das war Tom. Gefangen in sich selbst, konnte er mit dem Wind flüstern und verstand sich darauf seinen Jüngern die Welt zu erklären. So hatte er eine Form des Fischfangs erfunden, bei der sich das Fischerboot eines Segels bediente und dem Wind gehorchte.

Den Dorfbewohnern versuchte er es beizubringen. Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. So wurde manch ein Schwertwahl mit dem Schwert und manch ein Finnwahl mit der Finne erlegt. Der Druide Benny Hur verarbeitete das Tier dann des Abends zu einem leckeren….Gemüsegericht. Was Tom der Wind war Benny Hur das Feuer. Benny Hur

In seiner Giftküche züngelten die Flammen so manches Mal gen Himmel und vertrieben die bösen Geister. Bereits tüchtig beseelt von Ichnusa und anderen Spezialitäten trafen die Menschen sich des Abends, um gemeinsam in ein Nachbardorf zu reiten. Dort hatten zwei Germanen eine kleine Taverne eröffnet, die sich darauf verstanden, Dinge schmackhaft gefrieren zu lassen. Nach dem Ausritt feierte man bei einigen Ichnusas und dem einheimischen Mirto, dass man den Tag wohlbehalten überstanden hatte. Die Bürger trafen sich am Strand ein letztes Mal um bei musikalischen Klängen den vergangenen Tag zu verabschieden und den neuen zu begrüßen. Die sportlichen unter ihnen frönten dem Bich-Volleyball. Ein gelungener Import…

Nach zwei Wochen trieb es den Bich und Azrael gen Heimat. Und weil sie so bezaubert waren von E. Bichs Erzählungen aus seiner Heimat, folgten ihm einige Bürger des Dorfes und durchstreifen wohl noch heute die weiten Wälder um Assindia.

Der Biograph von

Ewald Bich

Bich-Volleyball

PS für die Älteren: Es lag leider kein Schnee, aber auch auf Sand kann man super…