Archiv für November, 2008

Freitags frei?

Veröffentlicht in Pflückebeutels Abenteuer mit Tags , , , , , , am November 28, 2008 von Horst-Kevin

Von wegen! Während Otto Normalverbraucher freitags meist nur noch das Wochenende herbeisehnt und Pläne schmiedet, was man mit den 2 freien Tagen alles so anfangen kann, ackern die Vierlinge jeden Freitag wie Hafendirnen, um der Leserschaft des politisch korrektesten Blogs der letzten 60 Jahre das Wochenende mit einem Bilderrätsel zu versüßen. Aber keine Sorge, auch diese Woche haben die Vierlinge es wieder geschafft, das Bilderrätsel pünktlich fertigzustellen. Bevor wir allerdings dazu kommen, möchten wir erst einmal ankündigen, dass es nächste Woche kein Bilderrätsel geben wird. Stattdessen findet das traditionelle Weihnachtsbichteln statt. Mehr dazu Freitag in unserem Blog. Doch nun zum Bilderrätsel der letzten Woche: Die richtige Lösung lautete „unglaublicher Demagoge“ und das Rätsel war eine Anspielung auf den Streit zwischen Theo Zwanziger und Jens Weinreich, der Zwanziger eben so bezeichnet hatte. Herzlichen Glückwunsch an Ebi S., der das Rätsel als einziger lösen konnte. Das neue Bilderrätsel beschäftigt sich nicht mit dem aktuellen Geschehen, ist aber trotzdem für den Leser eine harte Nuss, die es erstmal zu knacken gilt. Lösungsvorschläge bitte wie immer per Kommentar. Falls jemand nicht sofort auf die richtige Lösung kommt, so empfehlen die Bichs (teilweise auch sich selbst) diese informative Lektüre. Aber genug geredet, hier ist das neue Rätsel:

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Die Bichs wünschen allen Lesern ein wunderschönes Wochenende!

Von Liedern, Leidern, Lidschis und Amateuren

Veröffentlicht in Pflückebeutels Abenteuer mit Tags , , , , , am November 27, 2008 von schnurzeletti

Jedem aufmerksamen Leser dieser intellektuellen Zeilen wird noch immer das detailliert beschriebene Wetterchaos des letzten Wochenendes im Gedächnis geblieben sein. Diesem fiel auch das Spiel der Amateure gegen den Tabellenletzten aus Cloppenburg zum Opfer, welches zur allgemeinen Begeisterung am gestrigen Mittwoch nachgeholt werden sollte. So trafen sich die vieräugige und der überernährte Bich in den frühen Abendstunden im bekannten Raucherbereich um nach kurzer Auffrischung des Vitaminhaushaltes den Zug gen Dortmund zu besteigen. Hier traf man auch in Scheiß Rosicky (ein wahrlich verdienter Spieler) auf den ältesten Menschen der Welt, der übrigens trotz seiner Frisur immer noch als Statiker tätig ist.

In der Bierhauptstadt angekommen plante die illustre Reisegruppe noch schnell die Baguetterie unseres Vertrauens aufzusuchen. Noch ahnte niemand, welche einschneidenden Katastrophen sich dort ereignen sollten. Nachdem Kai-Uwe bereits das spießigste Brötchen aller Zeiten belegt mit Tomaten UND Mozarella bestellte, erdreiste sich Herwig doch tatsächlich zu seinem Salamibaguette eine Lidischi Limonade auf biologischer Basis zu bestellen. Ein Skandal, den folgerichtig der älteste Mann der Welt lauthals in den Bahnhof hinausschrie. Welch ein Zeichen, der heutzutage leider rar gewordenen Zivilcourage.

Nachdem sich wieder halbwegs von diesen Schrecken erholt hatte, konnten wir doch schnell Richtung Rote Erde aufbrechen. Wie immer war es ein Genuss den BVB in diesem Stadion spielen zu sehen. Fernab von Gewinnspielen, Werbung, Lachsbrötchen, Krabbencocktails, Logen und Konsumentenfans steht in der Oberliga noch immer der Fußball im Mittelpunkt. So gesellten sich die Bichs zum anwesenden Tribünenpöpel und beobachtenden abwechselnd die ansehnliche Mannschaftsleistung unserer Zwoten, die heute leider nur mittelmäßig aufgelegte Kurve und die dreizehn mitgereisten Cloppenburger, die hinter ihrer kultigen Zaunfahne (BVCebras) mehr oder weniger kreativ ihren eigenen Verein beschimpften. Wahrscheinlich war ihr „einziger ultraorientierter Fan“ auch angereist, immerhin wurde aus Protest in der zweiten Halbzeit die Fahne falsch herum aufgehängt.

Das Spiel gewannen die Guten hochverdient mit 3:0 und so konnte man sich gemütlich von Carmen zum HBF kutschieren lassen, wo man sofort die S-Bahn Richtung Kulturhauptstadt erwischte und schlappe 60 Minuten und 500 Mililiter später, traf man sich mit Ewald im In-Restaurant Rullich, um noch die letzten Minuten der Championsleague zu verfolgen, bevor es für mich aufgrund eines Zahnarzttermins bereits nach Hause ging. Die Rest der Familie (inklusive Horst-Kevin, der wie erwartet seinen Büchsenabend in den GT verlegt haben soll) soll aber noch gebührend den Erfolg der Amateure in diversen Essener Kneipen gefeiert haben.

Avanti Amateure!

Von explodierenden Thermoskannen und Vampiren, Radlern und einem Tandem

Veröffentlicht in Pflückebeutels Abenteuer mit Tags , , , , , am November 25, 2008 von schnurzeletti

Die Spielansetzungen der Deutschen Fußball Liga bleiben ein ewiges Ärgernis für alle Stadionbesucher, nicht nur finden die Heimspiele des legendären Dortmunder Ballspielvereins so gut wie nie am traditionellen Samstag Nachmittag statt, diese Woche sollte es sogar am Freitag Abend nach Karlsruhe ins Wildparkstadion gehen. Der Fairness wegen sollte man erwähnen, dass es anderen Fans, insbesondere von Vereinen „der besten zweiten Liga aller Zeiten“, noch schlechter geht. Gespannt darf man also dem neuen Vermarktungskonzept entgegensehen, welches den Spielplan noch weiter entzerren wird und dem TV Diktat zur liebe, die Bedingungen für aktive Fans drastisch verschärfen wird. Hoffentlich können die Vereine noch 2 Mark fünfzig mehr verdienen, damit man auch mit den Hoffenheimer Traditionalisten mithalten kann…

Im Internet werden sich diese Probleme leider nicht lösen lassen, unsere Bühne ist und bleibt das Stadion, wo wir auch in Zukunft kreativ und lautstark gegen die Metastasen des modernen Fußballs kämpfen werden.

Eigentlich sollte die Einleitung gar nicht so emotional und lang werden, ich suchte lediglich einen Aufhänger um unsere Reise nach Baden zu beschreiben. Kommen wir nun also zu dem Teil, den unsere werte Leserschaft wohl am meisten interessiert, den Geschichten von Fußball, Borussia, Freundschaft, Leidenschaft und ungezügeltem Alkoholkonsum.

Letzterer begann bereits am Donnerstag Abend, als die dickere Hälfte der Bichs der bürointernen Weihnachtsfeier des Ernährbärs beiwohnte. Austragungsort natürlich ein Zirkus, in dem die gestanden Artisten ihrer Favoritenrolle durchaus gerecht wurden. Die Fans hingegen konnten weder durch Klasse noch durch Masse beeindrucken, lediglich bei Klatscheinlagen konnte man etwas vernehmen. Optisch nur selten Bewegung, Tifo Material überhaupt nicht vorhanden, ob hier boykottiert wurde, entzieht sich leider unserer Kenntnis.

Nach Abpfiff eilten Herwig und Kai-Uwe zusammen mit dem tapferen Snör Bertram schnellst möglich zur Elite Universität, um wenigstens noch zu sehen, wer den Sieg auf den Straßen davon trägt. Hier hatten sich in einer Kneipe circa 30 gute Mathematiker um den Anführer Horst Kevin versammelt, außer einigen Pöbeleien passierte aber nichts, obwohl Team Green nicht in aureichender Stärke Präsenz zeigte. Hier wäre mehr dringewesen, fehlte doch nur die Entschlossenheit.

Apropos Entschlossenheit, an dieser mangelte es den drei anwesenden Bichs nich, so entschloss sich der harte Kern immerhin noch dazu den aus früheren Abenteuern der Bichs bekannten Gemarkentreff aufzusuchen, wo noch bis immerhin 4.30 fleißig gezecht wurde. Wäre der tapfere Snör Bertram nicht noch von den Ereignissen des Abends nicht völlig erschöpft gewesen, so gehe ich davon aus, dass ich dann gegen 6.00 den Laden abgeschlossen hätte…

Viereinhalb Stunden später weckte mich endlich das gnädige Klingen meines Weckers, wollte ich doch aufgrund der vorhergesagten chaotischen Wetterverhältnisse mit einem ausreichenden Zeitpolster in die Bierhauptstadt aufbrechen. Schließlich weiß jeder wie gut das Unternehmen Zukunft mit veränderten äußeren Bedingungen umgeht. Prompt verpasste ich den Zug und Zwang die Reisegruppe so auf mich zu warten. Persönlicher Glückwunsch.

In Dortmund stand der Bus zum Einsteigen bereit, so dass wir uns sogar fast pünktlich in Bewegung setzen. Unser Busfahrer, die personifizierte Gelassenheit, monierte zu Recht, unsere zweiminütige Verspätung und die dreiste Entsorgung einer Acht-Cent-Pfand Bierflasche in einem Mülleimer. Da wir aber niemals jemanden betrügen könnten, sammelten wir solidarisch den mitgebrachten Pfand, und hinterließen diesen großzügig und uneigennützig auf dem Boden des Busses. Ich vermute ein Dankesschreiben des Fahrers wird uns in Kürze erreichen.

Die Fahrt gestalte sich als etwas mühsam, schließlich wurden wir immer wieder vom Wintereinbruch eingeholt, Schnee und eiskalter Wind waren die Folgen. Dies hatte unser mitreisender Däne auch einkalkuliert und wollte wohlweislich den anwesenden Fans Glühwein mit Schuß kredenzen. Leider hatte er die Rechnung ohne seine Thermoskanne gemacht, die noch in seiner Küche explodierte und für die größte Sauerei seit Kevin Kuranyis Gesicht sorgte. So mußte die Fahrt wie üblich mit Bier und dummen Rumgelaber verbracht werden, zwei Dinge die die Bichs leider nur peripher beherrschen. Schade.

Immerhin erbarmten sich das Oberhausener Topmodell und der Skinhead Fabi, die maue Stimmung durch ein paar Witze aufzulockern, wo bei der Skinhead dadurch glänzte, die ursprünglichen Witze zu einfach falsch zu wiederholen. So wird aus einem Vampir auf einem Tandem mal eben ein Vampir auf einem Radler, wer den Witz nicht, der ist einfach selber schuld, sollte mal öfter auswärts fahren…

Nachdem sich unser kompetenter Busfahrer auch noch trotz Navis geschickt verfahren hatte und erst einen Jogger (den Sportler, nicht die Hose) nach dem Weg fragen mußte, erreichten wir völlig ohne Polizeibegleitung den Wildpark. Dieses nutzen die Bichs, der Bankkaufmann und die anwesende Suffprominenz noch geschickt dazu, in der alt bekannten Gaststätte Germania nach dem Rechten zu sehen, letztes Jahr sollen dort Gegenstände abhanden gekommen sein, diesmal war aber alles ruhig. Kurz beobachteten wir noch ein kleines Ultra Scharmützel als sechs mutige KA’ler versuchten 3 Dortmunder Kostümultras abzuziehen, die schiere Präsenz der Bichs und die Bulligkeit des verrauchten Kaufmanns reichten aber aus, die Angreifer in die Flucht zu schlagen. Besonders empfehlenswert ist es übrigens, als Anhänger des Gastvereins mit Windbreaker, Gürteltasche, Buttpns und Doppelhaltern(!) an der Heimkurve vorbeizulaufen. Ich denke, das wird Kapitel 1 in meiner bald zu veröffentlichen Knigge für Ultras – freut Euch schon mal.

Im Stadion selber das bei Auswärtsspielen mittlerweile übliche Bild. Der Block war durchgehend motiviert und feuerte die Schwarz Gelben durchgehend an. Heute dankte es die Mannschaft sogar, und gewann verdient mit 1:0 gegen schwache Karlsruher. Schon erschreckend wie shlecht der KSC heute aufspielte, neben den völlig indisponierten Frankfurtern und den schwachen Cottbussern bisher meine größten Abstiegsfavoriten, Gladbach und Bielefeld kommen ja noch…

Rückweg gestalte sich feuchtfröhlich ohne besondere Vorkommnisse. Allerdings nur wenn man „feuchtfröhlich“ mit „der Busfahrer hatte kein Bier mehr“ und „ohne besondere Vorkommnisse“ mit „wir mußten 120 km Umweg wegen einer Gegenüberstellung fahren, bei der sich herausstellte, dass unsere Freunde und Helfer den falschen Bus angehalten haben“ interpretiert. Zu diesen Meisterleistungen spare ich mir mal jeden Kommentar, bevor mir erneut der Kragen platzt. Eintausenddreihundertundzwölf Worte sollten ja auch ausreichen…

Ewig sollst du leben, Borussia BVB!

Neue Woche, neuer Rätselspaß!

Veröffentlicht in Pflückebeutels Abenteuer am November 20, 2008 von Horst-Kevin

Hallo liebe Leser des intellektuellsten Blogs Deutschlands,

die schönsten Vierlinge der Welt gratulieren dem unfassbaren Hinni, der das Bilderrätsel von letzter Woche gelöst hat und sich damit ein Sonderlob der Bichs verdient hat. Fujur trägt in der Tat neuerdings eine goldene Uhr, wir wissen jedoch auch nicht, wo er die her hat. Heute ist zwar erst Donnerstag, aber Horst-Kevin und Herwig, die Vierlinge, die bekanntlich am härtesten arbeiten haben bereits Wochenende (ist auch Stress) und da die BVB-Fangemeinde bereits morgen nach Karlsruhe fährt, haben sie sich entschieden den Lesern unseres Blogs noch ein kleines Rätsel mit auf den Weg dorthin zu geben. Diese Woche wollen wir die Griechischkenntnisse unserer Leserschaft testen und haben daher in liebevoller Kleinarbeit dieses Bilderrätsel entworfen:

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Welchen Begriff suchen die Bichs diese Woche?

Brief an unser Groupie, Herrn Dr. Hool

Veröffentlicht in Briefe an unsere Groupies am November 19, 2008 von bichvierlinge

Sehr geschätzter Herr Dr. Hool,

Bezug nehmend auf Ihren Leserbrief zeigen wir, die Bichvierlinge, uns zutiefst betrübt ob ihrer Beschwerde über den fehlenden Pottgast. Jedoch sehen sich die Bichvierlinge derzeit einer feindlichen Übernahme durch ihren steinreichen Großonkel Martin (seines Zeichens ebenfalls Sohn einer Hure) entgegen der allseits vor Familiengerichten angewandten „3+1″-Regelung gegenüber, was die Trennung der Vierlinge zur Folge hätte. Ich bitte Sie inständig um Verzeihung, dass wir aufgrund der aktuellen Notlage unser Versprechen des Pottgastes nicht zeitnah erfüllen können und sie auf die kommende Woche vertrösten müssen. Jedoch dürfen Sie sich wie gewohnt am Freitag an der Auflösung unseres neuen Bich-Bilderrätsels versuchen.

Hochachtungsvoll

Ihre Bichvierlinge

Den BVB Walzer tanzen wir…

Veröffentlicht in Pflückebeutels Abenteuer, Voll Sinn mit Tags , , , , am November 16, 2008 von schnurzeletti

Endlich ist es wieder Mitte November und der die Vorbereitungen der alljährlichen Feierlichkeiten zum Geburtstag der Bich Oma stellen alle anderen Ereignisse in den Schatten. Selbstverständlich wurde die Feier samstags zur fanfreundlichen Uhrzeit von 12.00 Uhr ausgetragen, so dass der Vieraugenbich und ich nicht in den Genuß kamen im „Sonnen“licht etwas Farbe und Bier zu bekommen. Schade drum, aber Blut ist ja bekanntlich dicker als Wasser und bestimmt auch als Wasser mit Hopfen und Malz….

Um wenigstens etwas Alkohol in seine Blutbahnen zu leiten mußten die beiden Bich Brüder als so sehr spitzfindig sein. Zum Glück unterscheiden sich die Autoren in ihrer Intellektualität kaum von der Leserschaft dieses Blogs und so wurde der ausgefuchste Plan geschmiedet bereits freitags die Tasse zu beehren um so zumindest bei der Familienfeier noch vom köstlichen Restalkohol zehren zu können.

Leider hatte ich aber angeboten als Chauffeur des weltweit jüngsten Mulitkonzernchefs einzuspringen, weshalb ich anfänglich diesem Meisterplan eher skeptisch gegenüber stand. Schnell wurde jedoch Benito davon überzeugt, meine Schicht zu übernehmen, das Glück ist eben mit den Tüchtigen.So stand einem feuchtfröhlichem Abend nichts mehr Wege, lediglich eine geeignete Lokalität mußte noch aufgetan werden.

So entschieden sich die zwei tapferen Bichvierlinge, die weder beim Training noch in Dortmund waren, die letzte Bastion der Aufrechten zu besuchen, um so doch seine Ruhe vor den feierwütigen Massen der bildungsfernen Schichten zu haben. Richtig geraten, wir gingen ins Fußballstadion, genauer gesagt ins traditionsreiche Georg Melches Stadion an der Hafenstraße, wo die Rot Weißen heute die Zweitvertretung der Fohlen aus Mönchenglabach empfangen. An dieser Stelle muß ich erneut auf die traurige Entwicklung in Essen aufmerksam machen, die sportliche Misere hat dafür gesorgt, dass in einer der größten Städte Deutschlands nun nur viertklassiger Fußball gespielt wird – entsprechend leided auch die Stimmung an der eins so legendären Hafenstraße. Während sich die Älteren mehr und mehr zurückziehen, haben nun auch die Ultras das Zepter in die Hand genommen, allerdings unterscheidet sich die Stimmung in Essen kaum vom Einheitsbrei der deutschen Poldischweinis, scheinbar legt mehr Wert darauf zumindest optisch wie der 0815 Ultra auszusehen. Das zumindest die erste Reihe lediglich aus, vorsichtig ausgedrückt, jungen Teenagern besteht, hilft natürlich der Akzeptanz in der Szene nur bedingt. Entsprechend ziehen die Ultras hier lediglich ihr eigenes Ding durch. Naja eigentlich schin viel zu viel der Analyse, man sollte sich nicht zu sehr in die Geschicke anderer Fanszenen einmischen, zumal ja kaum über Hintergrundwissen verfügt und auch noch selber im Glashaus sitzt…

Zum Spielgeschehen selber kann ich wenig sagen, verbrachten wir doch die meiste Zeit damit, den Bierstand zu suchen, den Bierstand zu finden, die Toiletten zu analysieren, unseren Neufreund aus Dellwig zu nerven und eben die Fans zu beobachten. Essen gewann mit 3:1 und konnte so die Tabellenführung übernehmen, Begeisterung auf den Tribünen sieht aber anders aus. Der Vollständigkeit halber sei noch das „Solidaritätsspruchband“ für die Nordstürmer aus Bremen (NSHB) erwähnt, Essen hat sich also doch nicht völlig verändert.

Nach dem Spiel ging es endlich via Gemarkentreff in Essens Szenebar Rullich, wo sich auch Snör Bertram mit seiner Katze sowie Horst Kevin mit seiner Büchse endlich der illustren Runde anschloßen. Hier wurden noch die kurz die Ereignisse des Abends Revue passieren lassen, bevor nach diversen Abschlußbaileys dem Pennematzgott geopfert wurde.

Eben jenen Abschlußbaileys ist es auch zu verdanken, dass der eigentliche Plan nicht ganz nüchtern auf dem Geburtstag aufzutauchen, erfolgreich in die Tat umgesetzt werden konnte. Das Mittagessen war überhaupt nicht spießig und die Zeit bis zum Aufbruch gen Bierhauptstadt verging, nicht zuletzt dank eines eindrucksvollen Querflötenkonzerts, wie im Fluge…

Nachdem man die Szenerie endlich verlassen konnte, eilten Herwig und Kai Uwe schnellstens zum Automobil, was uns bekannt zuverlässig nach Dortmund brachte. Flugs zum Schnäppchenpreis von fünf Euro die Karre direkt vorm Stadion geparkt und auf in den Block, den man pünktlich um 15.10 betreten durfte. Nach einigen Rangeleien mit den Metros, die bekanntlich immer vor uns stehen, paßten auch die fetten Bichs noch in den Block und durften bewundern, wie der BVB die Frankfurter Würstchen locker an die Wand spielte. Bereits nach vier Minuten klingelte es erstmals im Kasten von Schießbuden Köpcke Oka Nikolov, erneut konnte sich Dortmunds bester Stürmer Neven Subotic auszeichnen. Heute lief es aber auch wie am Schnürchen, nachdem Fenin zwei kleine Chance gekonnt versemmelte und Weidenfeller sich einnmal auszeichnen konnte, konnte die Borussia nach Toren von Hajnal und erneut Subotic breits vor der dreißigsten Minute entscheiden. Den Schlußpunkt setzte der nächste Strümer, Santana erhöhte 20 Minuten vor dem Ende auf den 4:0 Endstand. Das Resultat schmeichelt dem Gegner sogar noch, selbst unsere Abwehrspieler Zidan und Frei hätten sich heute noch mehrfach auszeichnen können, bewiesen aber eindrucksvoll, dass ihre Stärke doch eher das Verhindern von Toren ist.

Wer nun denkt, aufgrund der fantastischen Leistung wäre das Westfalenstadion in einen Hexenkessel verwandelt worden, ist leider schief gewickelt (schon der zweite Fadenvergleich…). Die Südtribüne wirkte lethargisch, ja fast schon gelangweilt und konnte nur selten lautstark überzeugen. Der harte Kern in Block Drölf bemühte sich zwar leidenschaftlich, konnte aber das Stadion nur selten aus seinem Dornrößchenschlaf erwecken. Auch die Ecke, vor zwei Wochen an dieser Stelle noch als Hybridantrieb efeiert, konnte in nicht zu gewohnter Stärke auftrumpfen, lediglich die sehr leidigen „Scheiße 04″ Gesänge – ist eigentlich keinem klar, dass sich das so anhört, als würde die Südtribüne ein blaues Lied singen ???- sowie einhundertdreimillionen Aufforderungen zur Welle konnte ich vernehmen. Kompliment aber an unseren Nachwuchs, die sich heute zum Ziel gesetzt hatten, die Optik der Tribüne zu verbesseren und viele Schwenker, Doppelhalter und Fahnen in Block Dröll verteilt hatten, ohne jetzt schon Fotos gesehen zu haben, behaupte ich mal, dass das Ganze ein gutes Bild abgegeben hat.Wo ich gerade schon lobe, kriegt ausnahmsweise die Stadionregie auch mal eine positive Kritik und ein Dankeschön. Ich fands echt super, dass heute in der Halbzeit mal mit dem BVB Walzer ein echter Klassiker eingespielt wurde und keine hippe Allerweltsscheiße!

Die Frankfurter Fans konnten im Gegensatz zu ihrer Mannschaft wie gewohnt überzeugen, ich bin jedes Mal beeindruckt, wie sehr die Ultras dort ihre Kurve im Griff haben. Auch bei diesem desaströsen Spielstand, zogen alle mit, für mich der beste Auftritt eines Gegner im Westfalenstadion in dieser Saison.

Nach dem Spiel ging es schnell nach Hause, wartete dort doch ein Festmahl auf mich. Der kleine Snör Bertram hatte es sich nicht nehmen lassen, mich zum Essen einzuladen. Ein erfreulicher Ausklang eines erfreulichen Tages, den man in dem Wissen endlich mal wieder die Nummer eins im Pott zu sein nicht allzu spät beendete.

Heja BVB!

Findet Fujur

Veröffentlicht in Pflückebeutels Abenteuer am November 14, 2008 von Horst-Kevin

Herzlich willkommen zum 3. Bich-Bilderrätsel. Heute geht es darum, einen weißen zu Drachen finden, den wir zur Sicherheit nochmal ins Bild eingebunden haben, damit auch jeder weiß, wie er ursprünglich mal ausah. Leider hat sich Fujur mittlerweile etwas getarnt, was den Bichblog-Leser jedoch sicher nicht täuschen kann, dazu ist er einfach viel zu intellektuell. Wer jedoch trotzdem einen kleinen Tipp gebrauchen kann, dem empfehlen die Bichs diese Lektüre. Hier das neue Rätsel, Lösungsvorschläge bitte per Kommentar:

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Die Lösung von letzter Woche ist Kranführer, wie auch von einigen richtig herausgefunden.

Ich wars nicht

Veröffentlicht in sinnVOLL am November 13, 2008 von vierauge

also wirklich nicht. Mich trifft keine Schuld. Ich war weder 1978 beim Auswärtskick der Roten mit den Essener Löwen tanzen, habe nicht den 40DM Fisch bei ner Schlägerei verloren, geschweige denn den Tanz 4 gegen 22 angenommen. Das war der Jürgen. Jürgen kennt der geneigte Leser bereits aus anderen Bich Abenteuer und Benjo kennt Ihn bestimmt persönlich, denn schließlich hat er mit Bifi uns Sneider zusammen die berüchtigten Essener Löwen gegründet.

Aber nicht nur da kann ich nix für, auch für das Kartenspiel vom Capitano kann ich nix. Der Säckel spielt zwar wie nen Waschweib, aber so spielt halt nen Don. Und da können die anderen Jungs ackern wie Hafendirnen, ändern tut sich nix.

Wer allerdings wirklich für nix was kann ist Christian Burs, seines Zeichens Mathematiker aus Überzeugung. Nach dem die Mathefachschaft gegen Tannengrün 03+1 10:3 gewonnen hatten (was nicht zuletzt daran lag, dass die Enfants terrible der Frau Bich gemeinsam glänzten) wurde die Triumph Party in Essens Szenetreff Rullich gefeiert. Selbstverständlich wurde auch hier geschockt, wobei sich die Neulinge der Suffszene recht schnell einen leichten Schwips angetrunken hatten. Und der arme Christian drehte nach ca. 8 Runden mit Schock aus doch wirklich seinen Becher zum Finale um, obwohl er schon längst raus war. Gott sei Dank schaffte es das pfiffe Mathegenie mit der grandiosen Ausrede: „Ich wars nicht“ alle andere Mitspieler hinters Licht zuführen. Was ein Fuchs!

Der Abend endete für Kai-Uwe und Ewald natürlich noch im GT, wo man mit dem Don die Feierlichkeiten des 60. Geburtstages plante.  Da erst 2 Stunden später der Wecker klingeln sollte, trafen sich drei Vierling um kurz  vor 8  total ausgeschlafen und nüchtern am HBF wieder um gen Bierstadt zu fahren.  Nach dem die essentielle Fragen geklärt wurde ob man mit Base auch umsonst zu Base telefonieren kann, konnte die Fahrt endlich los gehn.

Die Fahrt nach HH gestaltete sich als ruhig und niveauvoll…auf jeden Fall im Vergleich zur Rückfahrt und zum Aufenthalt in Blankenese. Aber dazu kommen wir später noch. Der Führi lud die Manschaft nach langem bitten und betteln zu einem leckeren Erdbeervitaminshake ein und die Hessen glänzten durch die freundliche Bereitstellung von Kaltschalengetränken.   Highlight der Fahrt war allerdings, als Lars im Stau probierte, dem anderen Bulli einen Kasten Bier zu stehlen, was nur daran scheiterte das die BHH Besatzung in weiser Vorraussicht Ihren Kofferraum abgeschlossen hielt.

In Hamburg angekommen machten sich der weltälteste Taucher, der weltschnellste Autofahrer, der fetteste und der vieraugiste Bich auf in den Sitzplatzbereich wofür wir natürlich keine Karten hatten. Dafür durfte man dort seinen Flüssigkeitshaushalt wieder in ein gesundes Gleichgewicht bringen.

Das Spiel war leider nicht so erfolgreich wie erwartet. Nachdem die erste Halbzeit eine totale Katastrophe war wurden unsere Recken für Ihr Bemühen im 2ten Durchgang nicht belohnt. Das lag bestimmt an der Verletzung vom Ernährbar Nelson und Stinkstiefel Alex Frei, aber trotzdem wäre wohl mehr drin gewesen.  Man verlor 2:1 und  im nächsten Spiel stellt sich als Belohnung die Innenverteidigung ganz von alleine auf. Der Pennematz ist ja leider verletzt und Kovac holte sich zu allem Unglück noch ne rote Karte ab und ist nun 3 Spiele gesperrt. Wundervoll, da rücken 3 Punkte im nächsten Heimspiel in weite Ferne.

Bevor nun die Fahrt ins wunderschöne Ruhrbiet ohne GE angetreten werden konnte ging der größte Teil unserer Besatzung noch rasch ins Maredo Steak essen. Schnurzööler, Benjamin,  Rambo und meine Wenigkeit hingegen machten sich in Hamburgs reichstem Stadtteil noch auf die Suche nach einer Pinte, die die Sportschau zeigte und Bier servierte. Das schien in Blankenese jedoch schier unmöglich. Nach Stundenlangem rumgelatsche fand man schlussentlich einen Plus, wo man die Biervorräte wieder auffüllen konnte. Danach gings zurück zu den Bullis. Die Zeit bis zur Abfahrt wurde dann recht kurzweilig gestaltet in dem Schnurzel zuerst Rambos Bier aus dem Bulli fallen lies. Gut, dass der kleine Herr Sztrajt die Situation gelassen wegsteckte, schließlich kann so etwas jedem Mal passieren. Klar, Schnurzel passierte es ein 2tes Mal, als er als Entschuldigung sein Bier kredenzen wollte, aber wer ist schon nachtragend. Vor lauter Glück wurden nach dieser Flasche alle anderen leeren Granaten den Flaschensammlermillionören von Blankenese geschenkt. Die waren Sonntagmorgen bestimmt entzückt, als Sie Ihre Vorgärten durchkämmten. Soviel Umsatz ohne vor irgendwelchen Stadien rumgammel zu müssen…

Schnell noch ein paar Wörter zur Rückfahrt: Suff Suff Suff…irgendwann fielen wir dann in ein barmherziges Koma und waren ratzfatz, natürlich erst nach dem WET Mob, wieder in DO. Netterweise holte uns Rambos Vadda in Dortmund ab und kutschierte uns zurück in die Kulturhauptstadt. Hier trafen die Vierlinge wieder zusammen, was darin resultierte, dass alle außer mir noch in der Eule versackten. Ich hingegen verzog mich ins Pennematzland, schließlich musste ich am nächsten Morgen kicken. Den Scheiß hätt ich mir allerdings auch knicken können, mir ging es so, als hätte mich ein Bus überfahren. Macht nix, der großartigere HSV machte es seinem kleinen Bruder aus HH nach und gewann 2:1 im Pulverfass „Ruhrarena“ gegen Kettwig vor mehr als 11 Zuschauern.

Dortmunds next Zopfmodel

Veröffentlicht in Voll Sinn am November 10, 2008 von jamesewaldbich

Als Ewald neulich auf den Speicher der Bich-Vierlinge stieg, ahnte er nicht, was für ein Schätzchen er nur fünf Minuten in Händen halten sollte. Es sollte ein Gemälde aus alten, längst vergessenen, Zeiten sein. Mit dem Fund unterm Arm stürzte er die Treppe hinab und versammelte die Vierlinge im Wohnzimmer. Dann enthüllte er das Kunstwerk:

Staffel 2

Staffel 2

Einfach anklicken und vergrößern…

Euer G.Wald

Ein Hallo…

Veröffentlicht in Pflückebeutels Abenteuer am November 9, 2008 von jamesewaldbich

…an unsere stetig wachsende Fangemeinde. In dieser Woche wollen wir euch mit einigen multimedialen Highlights beglücken. Etwas Geduld ist angebracht und ihr werdet hier

a) den ersten Bich-Podcast

b) das dritte Bich-Bilderrätsel

c) ein schmuckes Fundstück vom Speicher der Bichs

bewundern können. Also…Füße stillhalten!

Euer G.Wald